Der überarbeitete Radroutenplaner Hessen enthält zahlreiche Neuerungen.
In der mobilen Anwendung integriert wurde der Schülerradroutenplaner. Dieser bevorzugt bei der Routenwahl ein mit den Kommunen und Schulen abgestimmtes Radwegenetz. Viele Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Main-Kinzig-Kreis haben aktiv am Projekt „Schülerradroutennetz Region Frankfurt RheinMain“ mitgewirkt. Ziel der Aktion war es, die besten Routen für die Fahrt von und zur Schule zu ermitteln.
„Ein durchdachtes Wegekonzept ist sinnvoll, es vermittelt Spaß am Fahrradfahren und verringert die Gefahren im Straßenverkehr. Jetzt liegt es an Eltern und Schülern das Angebot zu nutzen“, fordert Kreisbeigeordneter Matthias Zach. Nicht nur als Schuldezernent, auch als Gesundheitsdezernent sieht er hier eine Alternative zum „Elterntaxi“, die gleichzeitig gesundheitsfördernd und umweltschonend ist.
Mit Hilfe des Internetportals www.radroutenplaner.hessen.de/schule ist es für Eltern und Schüler möglich, sich eine persönliche Route von Zuhause bis zur Schule empfehlen zu lassen, die als Schulweg besonders geeignet ist. An der Erstellung der Routen waren Fachplaner, Schülerinnen und Schüler sowie die Polizei und Vertreter des Main-Kinzig-Kreises, der Städte und Gemeinden, Eltern und Lehrer beteiligt. Die kreisweit zur Verfügung stehenden Straßen und Wege wurden darauf hin untersucht, wie gut sie sich zum Radfahren eignen. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler brachten ihre eigene Sichtweise ein. „Mit einer App für das Smartphone ist das Angebot insbesondere für die Jugendlichen attraktiv“, informiert Matthias Zach, „diese App kann auch für Touren, Wege und Ausflüge in der Freizeit genutzt werden.“
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