„Die vielen Gespräche meiner Sommertour durch den Main-Kinzig-Kreis zeigen mir jetzt schon, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger eine stärkere Polizeipräsenz im öffentlichen Raum wünschen und dies ist ganz eng verbunden mit dem Thema personelle Ausstattung der hessischen Polizei“, so Thorsten Stolz. Er will deshalb inhaltlich und politisch an die Ankündigung der hessischen Landesregierung nach einer Einstellungsoffensive anknüpfen. Die Ankündigung aus Wiesbaden, im Rahmen einer Einstellungsoffensive im kommenden Jahr 1155 neue Polizeianwärter einzustellen, müsse in ihrer Folge konkrete positive Auswirkungen auf die personelle Ausstattung der Polizei im einwohnerstärksten hessischen Landkreis haben.
„Man sieht zu wenig Polizei. Das beklagen immer mehr Menschen“, zieht der designierte SPD-Landratskandidat und Bürgermeister der Kreisstadt Gelnhausen ein erstes Zwischenergebnis seiner Sommertour durch die Main-Kinzig-Kommunen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihn in den letzten Wochen angesprochen und ihm ihre Sorge über die mangelnde Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum mitgeteilt. Thorsten Stolz sieht da dringenden Handlungsbedarf und nimmt Wiesbaden in die Pflicht: „Die Verantwortung dafür tragen nicht die Beamtinnen und Beamten vor Ort, die bis an ihre Belastungsgrenze und darüber hinaus arbeiten und Tag für Tag einen super Job machen. Verursacht hat das vielmehr die schlechte Personalpolitik der Landesregierung in den zurückliegenden Jahren“.
Als ein Beispiel führt der designierte Landratskandidat die Situation in seiner Heimatstadt an der Kinzig an: „In der Polizeistation Gelnhausen hat sich die Stellensituation in den vergangenen Jahren nicht verändert, obwohl die Kreisstadt deutlich gewachsen und ihre Einwohnerzahl stark gestiegen ist“. Das stehe bezeichnend für die Situation im gesamten Kreisgebiet. „Im Westkreis, der immer weiter wächst, ist die Polizeipräsenz trotz steigender Aufgaben nicht weiter ausgebaut worden. Und im Ostkreis hat man bis heute nicht der ländlichen Prägung Rechnung getragen, zu der unter anderem lange Anfahrtswege für die Polizeibeamten gehören“, kritisiert Thorsten Stolz.
Die angekündigte Einstellungsoffensive der hessischen Landesregierung sei der absolut richtige Weg, um hier Abhilfe zu schaffen und die Situation auch im Main-Kinzig-Kreis mittelfristig im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Thorsten Stolz erwartet deshalb von der Landesregierung, dass der Main-Kinzig-Kreis deutlich von der Einstellungsoffensive profitiert, in deren Folge laut Innenministerium bis 2020 über 1.000 neue Polizeibeamte ihren Dienst antreten sollen. „Ich hoffe sehr, dass hier nicht nur Stabsstellen und der Staatsschutz gestärkt werden, sondern auch die Polizeistationen und Polizeiposten in den Städten und Gemeinden zwischen Maintal und dem Altkreis Schlüchtern personell verstärkt werden, um die Präsenz im öffentlichen Raum, und somit bei den Menschen vor Ort, zu erhöhen“, betont der designierte Landratskandidat.
Thorsten Stolz wird das Thema weiter zielgerichtet bearbeiten: Als nächstes steht ein Informationsaustausch mit der Kreisgruppe der Gewerkschaft der Polizei auf der Agenda. Das gemeinsame Ziel sei klar: „Die Polizeistationen und Polizeiposten sowohl im Westkreis als auch im Ostkreis müssen personell verstärkt, die dort tätigen Beamtinnen und Beamten erheblich entlastet und die Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum erhöht werden“. In diesem Zusammenhang nimmt Thorsten Stolz abschließend auch alle heimischen Landtagsabgeordneten, insbesondere diejenigen der derzeitigen Regierungskoalition, in die Pflicht und fordert sie auf, sich ebenfalls mit allen Kräften für diese Ziele einzusetzen.
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