Stolz kämpft nun auch für Nordmainische S-Bahn

Politik

„Die Einstufung der Nordmainischen S-Bahn als Projekt des vordinglichen Bedarfs hat für den Main-Kinzig-Kreis eine hohe Priorität und deshalb heißt es im Hinblick auf den durch das Bundeskabinett verabschiedeten Bundesverkehrswegplan weiter „am Ball bleiben“ und darauf hinzuwirken, dass dies im Zuge der so genannten „Phase 2“ eben auch geschieht und damit die Grundlage für die Finanzierung und Realisierung des wichtigen Infrastrukturprojektes gelegt wird.“

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Mit diesen Worten hat der designierte Landratskandidat der SPD-Main-Kinzig, Thorsten Stolz, die jüngsten Beschlüsse zum Bundesverkehrswegeplan kommentiert.

Im durch das Bundeskabinett beschlossenen Bundesverkehrswegeplan wurde das Projekt Nordmainische S-Bahn zwar dem Schienenknoten Frankfurt zugeordnet, aber nicht als Projekt mit einem vordringlichen Bedarf eingestuft. Genau das soll sich aber noch ändern: Die Nordmainische S-Bahn gehört damit zu 43 so genannten „Phase 2“-Projekten bzw. Projekten des potenziellen Bedarfs, über die – nach entsprechender Prüfung – erst im Laufe des Jahres 2017 abschließend entschieden wird. „Genau das ist jetzt der Punkt, an dem es gilt politisch und inhaltlich anzuknüpfen und von den Argumenten her auf eine entsprechende Einstufung des für unsere Region so wichtigen Projektes hinzuwirken“, führt Thorsten Stolz aus. Der Bedarf für das Verkehrsprojekt sei da und es gäbe politisch einen parteiübergreifenden Schulterschluss im Main-Kinzig-Kreis und die starke Unterstützung der heimischen Wirtschaft. Diesen Schulterschluss gelte des jetzt weiter zu forcieren, gerade auch vor dem Hintergrund, dass die hessische Landesregierung den Stellenwert des Projektes anerkannt habe und die Positionen des Main-Kinzig-Kreises unterstütze.

Die Argumente für die Nordmainische S-Bahn liegen nach Ansicht von Thorsten Stolz auf der Hand: „Die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main ist stark gewachsen und wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Damit einhergehend muss auch die Verkehrsinfrastruktur östlich von Frankfurt dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden.“  In diesem Zusammenhang verweist Thorsten Stolz auf Daten der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, die von einem Bevölkerungszuwachs im Main-Kinzigs-Kreis und im Landkreis Offenbach bis 2030 von mehr als 60.000 Neubürgern ausgeht. Bis zu 90.000 Pendler fahren heute schon aus dem östlichen Bereich der Metropolregion per Auto oder Bahn nach Frankfurt, um dort zu arbeiten. „Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken und deshalb brauchen wir die Nordmainische S-Bahn, um den Main-Kinzig-Kreis fit für die Zukunft zu machen und die Verbindungsachse nach Frankfurt zu stärken. Zusammenfassend ist deshalb zu sagen, dass die Projektierung und Realisierung der Nordmainischen S-Bahn für die Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises ein bedeutendes Infrastruktur- und Zukunftsprojekt ist, für das weiter gemeinsam für eine Einstufung als vordringlicher Bedarf gearbeitet werden muss – und zwar auf allen Ebenen“, so Thorsten Stolz abschließend.


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