Kommunikation unterliegt gewissen Regeln. Im Feuerwehrwesen ist dies grundsätzlich nicht anders als in anderen Bereichen der Gesellschaft.
Kommunikation unterliegt gewissen Regeln. Im Feuerwehrwesen ist dies grundsätzlich nicht anders als in anderen Bereichen der Gesellschaft.

Der Main-Kinzig-Kreis ist nun einen wichtigen und bislang einmaligen Schritt gegangen: Die Themenfelder Kommunikation, Kritik und Konflikt wurden mit sechs zusätzlichen Unterrichtsstunden nicht nur verbindlicher Teil der Truppmann-2-Ausbildung, diese Fähigkeiten sind auch Teil der theoretischen Truppmann-Abnahmeprüfung. „Dem Handlungsbedarf hätten wir aber alleine und mit Bordmitteln niemals selber entsprechen können“, fügt Busanni hinzu. „Daher haben wir uns die Profis der Feuerwehr-Agentur ins Boot geholt, mit denen wir seit Jahren ausgezeichnet zusammenarbeiten.“
So wurde mit den Kommunikationsexperten der Feuerwehr-Agentur ein Konzept für den Zusatzunterricht entwickelt. Die Truppmänner und Truppfrauen erhalten nun entsprechende Lernunterlagen in Form von Musterlehrplänen, Präsentationen, Lehrgangshandouts und Materialien für die Gruppenarbeit. Die Ausbildung wiederum erfolgt durch kreisangehöriges Personal. „Wir haben unsere Ausbilder von der Feuerwehr-Agentur zu Kommunikationstrainern qualifizieren lassen, damit wir die Themen zukünftig in Eigenregie durchführen können“, so Busanni. In mehreren Workshops wurden die Kreisausbilder mit ihrer neuen Aufgabe vertraut gemacht und in die Kommunikationsmodule eingeführt. Und natürlich wurde auch vor allem eins: kommuniziert, und zwar in simulierten Lehrveranstaltungen mit Experten der Feuerwehr-Agentur.
Foto: Richtig formulieren, aufmerksam zuhören, gemeinsam Lösungen finden: Damit haben sich auch die Kreisausbilder befasst.
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