Eine durch die Bank positive Zwischenbilanz seiner bisherigen Sommertour durch den Main-Kinzig-Kreis zieht Thorsten Stolz, designierter SPD-Landratskandidat und Bürgermeister der Kreisstadt Gelnhausen.
„In den zurückliegenden Wochen habe ich neben meinen Terminen in Gelnhausen über 40 Anlässe im gesamten Landkreis genutzt, um im Gespräch mit den Menschen zwischen Maintal und Sinntal zu erfahren, was sie vor Ort bewegt, wie sie den Main-Kinzig-Kreis sehen und welche Vorstellungen sie von der weiteren Entwicklung unseres Landkreises haben“, berichtet der Sozialdemokrat. Die Sommertour habe er aber nicht nur dazu genutzt, um mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen sowie Firmen, Verbände und Organisationen zu besuchen: „Vielmehr habe ich bei den vielen angenehmen, offenen und positiven Gesprächen bereits wichtige Inhalte für mein künftiges Arbeitsprogramm aufgenommen“, betont der designierte Landratskandidat. Zu den Schwerpunktthemen zählten die „Innere Sicherheit“, die weitere wirtschaftliche Entwicklung des einwohnerstärksten Hessischen Landkreises und die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Main-Kinzig-Kreis. Erste konkrete Punkte für sein Arbeitsprogramm hat Thorsten Stolz bereits formuliert.
„Ich kann bereits heute sagen, dass das Thema ‚Innere Sicherheit‘, die personelle Besetzung der Polizeistationen und Polizeiposten im Main-Kinzig-Kreis und damit die Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum zu einem meiner Schwerpunkte bei der Landratswahl werden wird“, kündigt Thorsten Stolz an. Dieses Thema brenne vielen Bürgerinnen und Bürgern sehr unter den Nägeln, so der designierte Landratskandidat: „Der Wunsch nach einer stärkeren Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum ist groß“. Eine realistische Chance, tatsächliche Verbesserungen für die Polizei im Main-Kinzig-Kreis zu erwirken, biete die jüngst von der Hessischen Landesregierung angekündigte Einstellungsoffensive. „Hier müssen wir am Ball bleiben und auch überparteilich an einem Strang ziehen. Deshalb hoffe ich hier auch auf ein entsprechendes Engagement unserer heimischen Landtagsabgeordneten“, so Stolz.
Die wirtschaftliche Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises gehört zu den weiteren zentralen Themen des designierten Landratskandidaten. So sei der Kreis bereits heute ein wirtschaftlich starker Landkreis mit hoher Wirtschaftsleistung, einer Rekordzahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und unterdurchschnittlicher Arbeitslosenquote. „Genau daran will ich als Landrat anknüpfen und dafür sorgen, dass der Main-Kinzig-Kreis auch weiterhin wirtschaftlich vorne bleibt“, formuliert der designierte Landratskandidat sein Ziel einer aktiven und überlegten Wirtschaftsförderung. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Bestandspflege und der aktiven Unterstützung im Landkreis ansässiger Unternehmen bei geplanten Erweiterungen liegen – besonders vor dem Hintergrund knapp werdender Gewerbeflächen in einzelnen Kommunen des Kreises. Thorsten Stolz betont: „Wir brauchen einen strategischen Ansatz, um expansionswillige heimische Firmen im Kreisgebiet zu halten. Und genau deshalb benötigen wir auch eine strategisch ausgerichtete Kreisentwicklung, die beim Landkreis angesiedelt ist, um zusammen mit den 29 Städten und Gemeinden die Weichen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landkreises zu stellen.“
Eine der größten Herausforderungen für die Zukunft des Main-Kinzig-Kreises ist nach Ansicht des designierten Landratskandidaten der demographische Wandel. „Wir haben aktuell zwei gegensätzliche Entwicklungen im Landkreis, die es zu meistern gilt: Eine starke Bevölkerungszunahme im westlichen Teil des Kreises, insbesondere entlang der Achse der A66, und Bevölkerungsrückgänge im östlichen Bereich des Kreises und in eher ländlich strukturierten Kommunen“, umreißt Thorsten Stolz die aktuelle Entwicklung. Vor diesem Hintergrund will er als Landrat ein eigenes Förderprogramm des Landkreises zur Unterstützung aller Städte und Gemeinden im Landkreis mit ländlicher Struktur auflegen: „Wir müssen den Kommunen, die in besonderem Maße durch Einwohnerverluste und somit durch den demographischen Wandel betroffen sind, unterstützend zur Seite stehen und Anreize dafür schaffen, dass auch dort wieder Menschen zuziehen, Eigentum erwerben und bisherige Leerstände neu nutzen.“ In den nächsten Wochen will Thorsten Stolz dieses Förderprogramm inhaltlich konkretisieren und erste Förderschwerpunkte benennen. Fest steht für den designierten Landratskandidaten: „Der Main-Kinzig-Kreis hat wegen seiner Lage östlich von Frankfurt enormes Potenzial, sowohl wirtschaftlich als auch im Hinblick auf das Bevölkerungswachstum.“
In den nächsten Wochen setzt Thorsten Stolz seine Tour zwischen Maintal und Sinntal unvermindert fort. Richtig in den Landratswahlkampf „einsteigen“ wird der designierte SPD-Kandidat nach seiner offiziellen Nominierung, die am 30. September in Rodenbach geplant ist. Danach sollen das Arbeitsprogramm und Ziele konkretisiert, Inhalte vertieft und weitere Veranstaltung geplant werden. „Ich freue mich, dass ich im Kreisgebiet überall auf Menschen treffe, die gerne hier leben und zufrieden mit der Entwicklung unseres Landkreises sind, der in den zurückliegenden 30 Jahren durch Karl Eyerkaufer und Erich Pipa vorangebracht wurde. An deren erfolgreiche Arbeit will ich nahtlos anknüpfen und den Main-Kinzig-Kreis in die Zukunft führen“, betont Thorsten Stolz abschließend.
Foto: Der demografische Wandel gehört zu den Schwerpunktthemen auf der Agenda des designierten SPD-Landratskandidaten Thorsten Stolz. Von der gut aufstellten Seniorenbetreuung in den kreiseigenen Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises überzeugte er sich im Rahmen seiner Sommertour unter anderem bei einem Besuch des Seniorenzentrums Steinau. Dabei begleitete ihn Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.
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