Überlegungen zu Fusion Kreiswerke und MainKinzigGas

Politik

Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Main-Kinzig-Kreis hat sich auf ihrer Fraktionsklausur am Sonntag, 18. September, auch mit energiepolitischen Themen befasst.

Fraktionschef Reiner Bousonville betonte dabei, dass ein wirksamer Klimaschutz unten beginne, in den Städten und Kommunen. Im Fokus der Diskussion standen daher Überlegungen, wie die Energiedienstleister im Besitz oder mit Beteiligung des Main-Kinzig-Kreises zukunftssicher aufgestellt werden können.

„Wir sehen im Kontext der Energiewende und des sich verändernden Energiemarktes die Zukunftschancen für die Unternehmen des Kreises im Energiebereich in einer regionalen Zusammenarbeit verschiedener Energieversorger“, fasst Bernd Wietzorek, energiepolitischer Sprecher der Fraktion, das Fazit der Diskussion bei den Grünen zusammen. In diesem Sinne halten die Grünen eine Fusion der beiden Kreisgesellschaften Kreiswerke und der MainKinzigGas für eine denkbare und wichtige Zukunftsentscheidung für den Main-Kinzig-Kreis.

„Die Energiewende wird nur gelingen, wenn die Menschen vor Ort dabei mitgenommen werden. Dabei sehen wir die öffentlichen Energiedienstleister als Motor der kommunalen Energiewende“, erklärt Bousonville. Die öffentlichen Energieversorger müssten maßgeblich bei der regionalen und lokalen Umsetzung der Energiewende und eines wirksamen Klimaschutzes mitwirken, so der Grüne.

„Die Kreiswerke wie auch die MainKinzigGas müssen sich in den Bereichen Energieeinsparung und Energieeffizienz positionieren“, konstatiert Wietzorek. „Es wird darauf ankommen, so genannte Synergieeffekte durch eine Fusion beider Kreisgesellschaften zu erzielen. Ohne eine Fusion beider Unternehmen würde es aus unserer Sicht ungleich schwerer, wenn beide Gesellschaften allein am Energiemarkt bestehen müssten. Wir sehen in einer fusionierten Gesellschaft mit einer ausreichenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bessere Möglichkeiten, die Arbeitsplätze beider Unternehmen zu sichern und das neue Unternehmen zukunftssicher aufzustellen“, so Wietzorek. Es werde auf eine strategisch kluge Positionierung am schwierigen Energiemarkt ankommen, ob die Leistungen beider Gesellschaften langfristig für den Main-Kinzig-Kreis erhalten werden könnten.

Die Grünen wollen mit ihrer Erklärung eine Diskussion im Main-Kinzig-Kreis entfachen. Im weiteren Procedere, erläutert Bousonville, müsse dann ein Bewertungsprozess beider Unternehmen vorgenommen werden. Zudem müsse das Benehmen mit weiteren Anteilseignern, wie E.ON Mitte und Mainova, hergestellt werden, da sich weder die Kreiswerke Main-Kinzig noch MainKinzigGas im alleinigen Besitz des Kreises befinden. Schließlich müsse auch sichergestellt werden, dass verschiedene bestehende Verflechtungen wie Netzgesellschaft und ÖPNV auch in einem neuen Verbund ihre Aufgaben erfüllen könnten.


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