Ein verlorener Spanngurt war am Mittwochmittag der Auslöser für eine Streitigkeit zwischen zwei Pkw-Fahrern.
Ein verlorener Spanngurt war am Mittwochmittag der Auslöser für eine Streitigkeit zwischen zwei Pkw-Fahrern.
Um 14 Uhr hatte ein 44-jähriger Lkw-Fahrer auf der Staatstraße 2305, Höhe Anschlussstelle Alzenau-Nord, einen Spanngurt und eine Metallratsche verloren, da eine seitliche angebrachte Kiste nicht richtig verschlossen war. Ein 73-jähriger Daimler-Fahrer, der hinter dem Lkw fuhr, überfuhr die Ratsche und hupte dem Lkw-Fahrer, der dies aber offenbar nicht hörte und Richtung Alzenau weiterfuhr. Ein 48-jähriger VW-Fahrer, der als drittes Fahrzeug folgte, riss sich beim Überfahren der Gegenstände die komplette Ölwanne auf, so dass sein Pkw circa 200 Meter entfernt liegen blieb.
Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer hatte zwischenzeitlich die Gegenstände von der Fahrbahn entfernt. Da der VW-Fahrer, der nun zur Unfallstelle zurückkam, der irrigen Annahme war, dass es sich bei dem Helfer um den Verlierer des Spanngurts handeln würde, kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den zwei Männern. Letztlich klärte sich die Situation jedoch relativ schnell, so dass niemand verletzt wurde. Der Schaden an dem VW, der abgeschleppt werden musste, beträgt circa 1.500 Euro, ob an dem Daimler etwas beschädigt wurde, steht derzeit noch nicht fest.
Auf den Lkw-Fahrer, der später angetroffen wurde, kommt nun eine Anzeige zu. Nach seinen Angaben hatte er den Verlust der Gegenstände nicht bemerkt. Die durch das ausgelaufen Öl verschmutzte Fahrbahn musste gereinigt werden.
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