Fast 9.000 Temposünder in Freigericht und Hasselroth

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In den Gemeinden Freigericht und Hasselroth wurden im vergangenen Jahr fast 9.000 Temposünder geblitzt. Das geht aus dem Jahresbericht über den gemeinsame Ordnungsbehördenbezirk der beiden Nachbargemeinden hervor. „Die Geschwindigkeitsmessungen nehmen weiterhin eine hohe Priorität im Aufgabengebiet des Ordnungsbehördenbezirkes ein“, kündigte der Freigerichter Ordnungsamtsleiter Peter Betz eine Fortsetzung der Verkehrsüberwachung an.

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In Hasselroth fanden an 41 Messtagen Geschwindigkeitsmessungen statt. An diesen Tagen wurden 18 unterschiedliche Messstellen bemessen, was zu 5707 Verfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen führte. In Freigericht waren es 49 Messtage mit 55 unterschiedlichen Messstellen und 3006 eingeleiteten Verfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Außerdem wurden die Ordnungspolizeibeamten in 696 Fällen des ruhenden Verkehrs tätig, in denen die Fahrzeugnutzer gegen die Richtlinien der Straßenverkehrsordnung verstießen. 525 Mal wurden hierfür Verwarngelder ausgesprochen. Die übrigen Fälle konnten in einem Gespräch mit den Betroffenen geklärt werden. „Leider wurde aber auch ein Anstieg der Wiederholung von bestimmten Vergehen festgestellt“, so Betz.

Die Ordnungshüter wurden in 36 Fällen der illegalen Ablagerung von Abfällen, bei 39 Fällen des Abstellens eines nicht zugelassenen Fahrzeugs im öffentlichen Verkehrsraum und 35 Mal in verschiedenen Angelegenheiten des Tierschutzes tätig. Ebenfalls zählte die Überwachung des Bewuchses im öffentlichen Verkehrsraum zu den Aufgaben. Durch ungenügende Straßenreinigung und übermäßigen Pflanzenwuchs im öffentlichen Verkehrsraum kam es auch 2018 wieder zu Beschwerden und Behinderungen. Durch den Ordnungsbehördenbezirk wurden im vergangenen Jahr 192 Anschreiben an Grundstückseigentümer gefertigt.

In der Gemeinde Hasselroth bildet nach wie vor die Bahnhofssiedlung Niedermittlau ein Aufgabenschwerpunkt. Berufspendler steigen am Niedermittlauer Bahnhof auf die Bahn um und parken in den dortigen Straßen, um sich Parkgebühren auf den eingerichteten Pendlerparkplätzen zu ersparen. Betz hierzu: „Durch verschiedene verkehrsrechtliche Maßnahmen wurden Verbesserungen erreicht. Regelmäßige Kontrollen sind jedoch unerlässlich.“

Die öffentlichen Plätze bilden den Schwerpunkt der regelmäßigen Kontrollen, in Freigericht sind dies das Umfeld des Busbahnhofes Somborn sowie die Freigerichthalle Altenmittlau. Weitere Aufgabenschwerpunkte sind Kontrollen bei besonderen Anlässen, wie beispielsweise die Horbacher Kerb und die Weihnachtsmärkte beider Kommunen. „Generell wird versucht, vor einem ordnungsrechtlichen Verfahren ein bestehendes Problem zunächst durch ein Bürgergespräch zu lösen. Sollte dies nicht möglich sein, wird der Durchsetzung der geltenden Gesetze, Verordnungen und Satzungen auch über Bußgeldverfahren bis hin zur Einleitung von Strafverfahren verholfen“, erklärt Betz die Vorgehensweise. Immer wieder werden die Ordnungshüter auch bei zivilen Streitigkeiten mit einbezogen. Im Rahmen der fachlichen Auskunft werden die Beteiligten auf die Möglichkeit der Privatklage hingewiesen.

Für 2019 sind bereits mehrere größere Veranstaltungen durch Vereine und andere Institutionen angekündigt. Die Organisatoren bei de

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