Unwetter: Feuerwehren müssen in Nachbarkreisen aushelfen

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Nach einem kurzen aber heftigen Sturmereignis mit schweren Sturmböen um die 100 km/h, Hagel und heftigen Niederschlägen entlang der Mainlinie und des Kahlgrundes im Landkreis Aschaffenburg befinden sich die Feuerwehren und das THW des Landkreises im Dauereinsatz. Unterstützt werde sie dabei auch von Feuerwehren aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Unter anderem ist derzeit der Teleskopmast der Feuerwehr Gelnhausen im Westerngrund im Einsatz. Aus Maintal wurden Kräfte nach Rodgau beordert, die Feuerwehren Hasselroth und Bruchköbel wurde nach Seligenstadt alarmiert. Aus dem Main-Kinzig-Kreis wurden bislang Unwettereinsätze in Jossgrund, Freigericht und Hasselroth bekannt. "Wir befinden uns zurzeit wegen #TiefBernd mit zahlreichen Kräften im Einsatz zur Überörtlichen Hilfeleistung im Landkreis Offenbach. Ein erweiterter Brandschutzzug wurde nach Rodgau alarmiert. Außerdem ist ein Wechsellader der Feuerwehr Maintal mit dem Abrollbehälter Bau des Main-Kinzig- Kreises zur Unterstützung der Feuerwehr Seligenstadt unterwegs. Des Weiteren stellt die Stadtteilwehr Dörnigheim den Brandschutz in Form einer Einsatzbereitschaft auf der Wache sicher", teilte die Feuerwehr Maintal um 22.30 Uhr mit. Um 23 Uhr meldete die Feuerwehr Großkrotzenburg: "Nach bereits über 24 Einsätzen in Großkrotzenburg, aufgrund des extremen Gewitters, befinden sich gerade Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Großkrotzenburg zur überörtlichen Hilfeleistung in Kahl und Seligenstadt. Wie lange die Einsätze noch andauern, ist bis jetzt nicht absehbar." Und die Feuerwehr Rodenbach teilte fast zeitgleich mit: "Die Feuerwehr Rodenbach wurde gegen 19:25 Uhr zu einer überörtlichen Hilfeleistung nach einem Unwetter nach Großkrotzenburg alarmiert. Hier wurden durch die Rodenbacher Einsatzkräfte bis ca. 21:30 Uhr drei Einsatzstellen abgearbeitet. Seit ca. 21.30 Uhr ist ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Rodenbach mit einem Verband des Main-Kinzig-Kreises kreisübergreifend in Seligenstadt im Einsatz, welches noch stärker vom Unwetter getroffen wurde."

Beginn der Einsätze im benachbarten Bayern war um 18:30 Uhr. Ein sofort heftig ansteigendes Notrufaufkommen veranlasste die Integrierte Leitstelle und Kreisbrandinspektion Aschaffenburg das System Flächenlage für den Inspektionsbezirk 3 (Altlandkreis Alzenau)  auszulösen. Die ILS wurde sofort verstärkt um dem Notrufaufkommen Herr zu werden. Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt übernimmt die Koordinierung der Einsätze.

"Es wurden Schwerpunkte gebildet, die mit Kräften aus den nicht betroffenen Landkreisteilen verstärkt wurden. Kräfte aus dem Landkreis Miltenberg und Main-Kinzig wurden hinzualarmiert. Aktuell liegen die Einsatzzahlen bei über 390 Einsatzstellen. Über 500 Einsatzkräfte arbeiten aktuell die Einsatzstellen ab, wir gehen davon aus, dass die Einsatzzahlen noch steigen. Von abgedeckten Dächern, Stromausfällen wegen umgeknickter Strommasten, Wasser im Keller und massiv blockierten Straßen und Bahnstrecken ist das komplette Programm der Sturmeinsätze vorhanden. Zeitweise war die A45 komplett in einer Fahrtrichtung AD Seligenstadt blockiert. Die Bahnstrecke zwischen Kleinostheim und der Landesgrenze sowie die KVG Strecke sind komplett  gesperrt. Aktuell sind die Gemeinden Westerngrund, Schöllkrippen, Schneppenbach, Sommerkahl ,Geiselbach und Hofstädten sind ohne Strom. Die Hintergrunddienste des Roten Kreuzes und der Malteser stehen in Bereitschaft, da die Verkehrssituation zu unübersichtlich ist und einige Straßen nicht passierbar sind. Weiterhin werden von Ihnen und der Verpflegungskomponente des Landkreises aus Hohl die Einsatzkräfte versorgt", teil Kreisbrandinspektor Otto Hofmann mit.

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