Bertha-von-Suttner-Schülerinnen beim MINT Girls Camp

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In einem einwöchigen MINT Girls Camp in den Herbstferien konnten zwölf Teilnehmerinnen aus dem Umkreis, darunter vor allem Schülerinnen der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau, verschiedene MINT-Berufe praxisnah erleben.

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Um die 14- bis 16-jährigen Mädchen für die Welt der MINT-Berufe (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) zu begeistern, haben Hessens größtes Ausbildungsunternehmen Provadis und die Sportjugend Hessen auch in diesem Jahr das beliebte Angebot zur Berufsorientierung durchgeführt, wegen der Corona-bedingten Hygienevorgaben unter leicht erschwerten Bedingungen. Kooperationspartner des Projekts, das aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und der Europäischen Union/Europäischer Sozialfonds sowie der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit gefördert wird, war erstmals die Control Mechatronics GmbH in Nidderau.

Nachdem am ersten Tag die Teilnehmerinnen bei einem Rundgang die verschiedenen Arbeitsstätten der Control Mechatronics GmbH kennengelernt hatten, begann die Einführung mit dem Thema Metallbearbeitung unter der Leitung von Frank Peter, verantwortlich für den Bereich „Betriebliche Ausbildung“. An einer Stahlplatte erprobten sich die Mädchen an grundlegenden Arbeitstechniken wie Anreißen, auf Maß feilen, verschiedenen Bohrungen und Gewindeschnitten. Zum Abschluss wurde dann noch mit Schlagbuchstaben ein Namensschild gefertigt.

Am zweiten Tag standen Lötarbeiten auf dem Programm. Die Mädchen bogen nach Vorlage einen Drahthelikopter und verlöteten die Kreuzstellen zu einem 3D-Modell. Einblicke in die Grundlagen elektrischer Funktionen gewannen die Teilnehmerinnen beim Aufbau von Übungsschaltungen, wobei sie mit Hilfe von Steckkabeln verschiedene Funktionen durchgespielten. Nachdem sie sich in einem weiteren MINT-Projekt mit einer Reihe von Elektronikbauteilen wie Dioden oder Leuchtdioden vertraut gemacht hatten, bauten sie eine LED-Lampe auf, die sie am Ende genau wie ein selbst hergestelltes Schuko Verlängerungskabel mit nach Hause nehmen durften.

Auf besonderes Interesse stieß das Lernmodul „Informatik“: Nach einer Einführung in die speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS programmierten die Mädchen mit einer der kleinsten SPS-Steuerungen LOGO eine Ampelsteuerung. Abwechslung von den beruflichen Orientierungsprojekten boten verschiedene Sport- und Freizeitangebote sowie ein von den Teamerinnen der Sportjugend gestaltetes pädagogisches Programm, bei dem die Mädchen Gelegenheit hatten, das Erlebte gemeinsam zu reflektieren und sich über ihre Vorstellungen zur eigenen beruflichen Zukunft auszutauschen. Am Abschlusstag informierte die Agentur für Arbeit in Hanau die Teilnehmerinnen über die verschiedenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in MINT-Berufen, gab hilfreiche Bewerbungstipps und beantwortete offene Fragen.

Verantwortlich für die Organisation der regelmäßig stattfindenden MINT-Projekte ist Berufs-und Studienkoordinator Andreas Dotzauer von der Bertha-von-Suttner-Schule, der sich zum Abschluss der Orientierungswoche bei den Kooperationspartnern von Provadis, Prokurist Dr. Karsten Rudolf, sowie der Provadis- Projektleiterin Bildungs- und Forschungsprojekte Nina Nessl für die Unterstützung bedankte.

Foto: Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen des Mint Girls Camps aus Nidderau und Umgebung zusammen mit Ausbildungsleiter Frank Peter, Andreas Dotzauer, Lehrer an der Bertha-von-Suttner-Schule, Projektleiterin Nina Nessl und Dr. Karsten Rudolf, Provadis. 



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