Werke des in Hanau geborenen Komponisten Paul Hindemith standen auf dem Programm des 2. Treppenkonzertes, das Schüler der gleichnamigen Hanauer Musikschule vor einem leider eher erlesenen Publikum zum Besten gaben.
Werke des in Hanau geborenen Komponisten Paul Hindemith standen auf dem Programm des 2. Treppenkonzertes, das Schüler der gleichnamigen Hanauer Musikschule vor einem leider eher erlesenen Publikum zum Besten gaben.
Zu hören waren gut vorbereitete Schüler der Fachbereiche Klavier, Querflöte, Trompete und Gitarre. Von einer Trompetenfanfare (Clemens Abraham) eröffnet, glänzten die jungen Künstler in dem Konzert nicht nur als Solisten, sondern auch in kleinen Ensembles, wie beispielsweise die resolut auftretende Berfin Akdag (links, Violine), umsichtig begleitet von Tessa Sörries am Flügel (rechts). Nicht nur Hindemith, sondern auch Werke von Debussy, Beethoven, Schubert oder Carulli verzauberten die Ohren der in der besonderen Atmosphäre des Treppenhauses der Pestalozzischule lauschenden Zuhörerschaft. Dass man auch spontan ohne große Absprachen miteinander musizieren kann, bewiesen Clemens Abraham an der Trompete und der Schulleiter der Paul-Hindemith-Musikschule Jörn Pick am Klavier, die mit „Somewhere over the rainbow“ bunt-perlende Klangfarben durch das Treppenhaus schickten. Insgesamt zeigten sich die Schüler der PHM-Lehrkräfte Renata Kapala, Jung-Eun Shim, Jutta Wiltheiss, René Weicherding und Viktoria Brill in guter Form und heimsten am Ende viel Applaus für ihre beseelten Vorträge ein. Wer das Treppenkonzert verpasst hat, der kann sich von den Qualitäten der jungen Paul-Hindemith-Musikschüler am Freitag, 7. Dezember, um 18 Uhr, in der Aula der Pestalozzischule anlässlich des Weihnachtskonzertes der PHM überzeugen. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.
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