Karl-Rehbein-Schüler besichtigen Niederwalddenkmal

Hanau

Schüler der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) führten unlängst eine Exkursion zum Niederwalddenkmal bei Rüdesheim am Rhein durch.

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Der Geschichtsleistungskurs unter Leitung von Lars Pätzold und der Grundkurs von Markus Harzer nahmen an dem Lehrausflug mit 35 Rehbeinern und zwei Praktikantinnen teil. Vor Ort vermittelte ein Referat die wichtigen Informationen zum Denkmal. Trotz Kälte konnte man die wunderschöne Aussicht dabei genießen. Das Niederwalddenkmal erinnert an den Sieg über Frankreich im deutsch-französischen Krieg 1870/1871 und die daraus resultierende Gründung des Deutschen Kaiserreichs.

Nach einer Veröffentlichung des Kurdirektors Ferdinand Hayl in Wiesbaden, in der er nachwies, dass kein Platz in ganz Deutschland für das Denkmal so geeignet sei wie der Vorsprung des Niederwaldes bei Bingen, entschied man sich auch für selbigen. Schnell kamen die benötigten Gelder zusammen, 700.000 Mark durch freiwillige Beträge und 500.000 Mark durch den Reichstag. Das Bauwerk wurde nach den Entwürfen des Bildhauers Johannes Schilling und des Architekten Karl Weisbach errichtet. Kaiser Wilhelm I. war sowohl bei der Grundsteinlegung am 16. September 1877 als auch bei der Einweihung am 28. September 1883 persönlich anwesend.

Die fast 13 Meter hohe Figur der Germania ziert ein Eichenkranz als Ruhmessymbol. In ihrer rechten erhobenen Hand hält sie stolz die Kaiserkrone und in ihrer linken Hand das gesenkte Reichsschwert - beide Symbole geschmückt mit Lorbeeren. Lorbeer galt als Symbol des Sieges und als Zeichen der Macht.

Der Sockel unter der Skulptur trägt die Inschrift: "Zum Andenken an die einmütige und siegreiche Erhebung des deutschen Volkes und die Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches 1870/71". Auf der rechten Ecke des unteren Sockels steht der Engel des Friedens mit Füllhorn und Palmenzweig, auf der linken der Engel des Krieges, das kampfbereite Schwert in der Rechten und die Kriegstrompete an den Lippen. Zwischen den Engeln reitet der Kaiser, flankiert von Landesfürsten, Heerführern und Soldaten aller Truppengattungen. Diese Szenerie soll die Einheit der Nation im Kaiserreich symbolisieren. Unter dem Hauptrelief prangt das Gedicht "Die Wacht am Rhein".

Im Anschluss an die Besichtigung bahnten sich die Rehbeiner durch die Weinfelder einen Weg hinunter nach Rüdesheim, hier startete eine Stadt-Ralley zum Erkunden des Städtchens am Rhein. Es ging es um historische und aktuelle Fragen. Nachdem auch dies erfolgreich gemeistert worden war, trat man die Heimreise an, nicht ohne die wohlverdiente Siegerehrung durchgeführt zu haben. Insgesamt ein schöner, gelungener und lehrreicher Ausflug, an dem beide Kurse Spaß hatten und durchgenommene Unterrichtsinhalte wiederfanden.

BU: Teilnehmer des Geschichtsleistungskurses der KRS statteten dem geschichtsträchtigen Niederwalddenkmal bei Rüdesheim eine Visite ab und ergründeten somit die Wurzeln des Deutschen Kaiserreiches.


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