Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis
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Statt Unterricht stehen Spaten, Schraubenzieher und Holzlatten im Mittelpunkt. Oberstufenschülerinnen und -schüler der HOLA engagieren sich bei einem großen Arbeitseinsatz und verbinden dabei praktisches Lernen mit einem guten Zweck.

„Wir wollten nicht nur feiern, sondern auch etwas Bleibendes für die Schule schaffen“, sagt eine Abiturientin und wischt sich den Schmutz von den Händen. Der Einsatz lohnt sich doppelt: Organisiert und finanziell unterstützt durch die „Freunde und Förderer der Hohen Landesschule e.V.“ bekommen sie für ihren Arbeitseinsatz einen Zuschuss für die Abikasse, gleichzeitig spart die Schule erhebliche Kosten, da viele Arbeiten sonst von externen Firmen hätten übernommen werden müssen.

Die Arbeitseinsätze an zwei Samstagen vor den Osterferien sind bewusst so terminiert. „Die Pflanzen müssen jetzt in die Erde, damit sie gut anwachsen können, das feuchte Frühjahr bietet dafür ideale Bedingungen“, erklärt Inga Seitz, ein engagiertes Mitglied aus dem Förderverein. Gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden, Herrn Steffen Reitz, hat sie die Projekte in den vergangenen Wochen eng mit der Schule vorbereitet. Mit viel Einsatz kümmert sich der Förderverein um die Organisation, beschafft Materialien möglichst kostengünstig, oft sogar über Spenden und bindet bei Bedarf externe Partner ein. So wird aus der gemeinsamen Aktion ein rundum gelungenes Projekt für die gesamte Schulgemeinschaft.

Ein zentrales Vorhaben war die Pflanzung von neuen Bäumen auf dem Campus Ost, bei der die Firma Zeiger dankenswerterweise mit Rat und Tat zur Seite stand. Die neuen Bäume sollen künftig für Schatten sorgen, ein echter Gewinn für den Schulalltag im Sommer. Die Schulleitung steht geschlossen hinter dem Projekt. Auch die sogenannten „grünen Klassenzimmer“ werden weiterentwickelt. Geplant ist die Anschaffung von zunächst 30 Schreib- und Laptopunterlagen, um das Arbeiten im Freien komfortabler zu machen. „Draußen zu lernen ist einfach etwas anderes, aber es muss auch praktisch sein“, meint eine Schülerin. Für die sichere Aufbewahrung hat sie gemeinsam mit anderen aus dem Kurs zusätzlich eine abschließbare Metallhütte installiert.

Mehr Platz zum Lernen und Arbeiten im Freien schaffen zudem zehn neue Tisch-Sitz-Kombinationen, an welchen jeweils zwei Lerngruppen à 30 Schülern in Zukunft Platz finden werden. So entstehen zwei neue flexible Arbeitsbereiche, etwa in der Nähe der Fahrradständer oder beim Bienenstand. Auch der Müllplatz wurde verschönert, mit Holzleisten verkleidet und eine Begrünung mit Kletterpflanzen wurde angepflanzt. Damit wurde der Bereich optisch aufgewertet, aber nicht in der Funktion eingeschränkt. „Wir wollen zeigen, dass auch funktionale Orte schön gestaltet werden können“, erklärt ein Schüler.

Was bleibt nach den arbeitsreichen Tagen? Sicherlich sichtbare Veränderungen auf dem Campus, aber auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. „Es ist cool zu sehen, was wir zusammen schaffen können“, sagt ein Schüler am Ende des Tages. Und vielleicht ist genau das der größte Gewinn: ein Schulgelände, das nicht nur grüner und funktionaler wird, sondern auch ein Stück weit von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet ist. Die Schulleitung und Lehrkräfte der Hohen Landesschule bedanken sich ganz herzlich bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern und dem Engagement des Fördervereins der HOLA.

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Oberstufenschüler der HOLA im Einsatz für mehr Grün auf dem Campus.

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Ein junger Baum wird eingepflanzt.


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