„Wenn ich mich hier in den Räumen so umschaue zusammen mit dem wunderbaren Blick in den Schlosspark – hier wäre ich gerne Schüler gewesen“, sinniert Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky anlässlich der Einweihungsfeier der neu renovierten Kunsträume der Karl-Rehbein-Schule (KRS).
In einer kleinen Einweihungsfeier mit den politischen Würdenträgern der Stadt, der Schulleitung, des Schulamtes, der KRS-Fachschaft Kunst und Schülervertretern wurden die luftigen und frisch gestalteten Räume nach Fertigstellung des vierten Bauabschnitts an der KRS nun ihrer offiziellen Bestimmung übergeben.
Auf insgesamt 240 Quadratmetern, verteilt auf zwei Stockwerke, lädt eine aufgeräumte, lichtdurchflutete Raumgestaltung zum kreativen Arbeiten ein. Im Vergleich zu den vorherigen Räumen wurde somit ein regelrechter Quantensprung vollzogen. Dessen bewusst sind sich auch die anwesenden Schüler, die sich riesig über das neue Mobiliar und den gewonnenen Platz freuen. „Alles wirkt viel freundlicher und heller als zuvor – hier macht das Arbeiten Spaß“, so eine Vertreterin des KRS-Kunst-Leistungskurses an die Adresse der Stadtvertreter. Die KRS-Schulvertretung bedankt sich ebenfalls „im Namen der 1800 Rehbeiner, die hiervon profitieren werden. Wir hoffen jetzt, dass auch die Musiker noch in den Genuss adäquater Räume kommen werden.“
In die gleiche Kerbe schlägt KRS-Direktor Jürgen Scheuermann, der in der Inbetriebnahme der neuen Kunsträume nun die Möglichkeit sieht, die Schüler im Fach Kunst optimal zu fördern. Sein Dank gilt insbesondere der Stadt und deren Immobilien und Baumanagement (IBM). Die Neugestaltung, betont der KRS-Chef, habe im offenen Dialog zwischen Schule und Stadt stattgefunden. „Man kann sich hier wohlfühlen“, so Scheuermann. So wurde bei der Planung auch die Kunst-Fachschaft mit einbezogen, „darüber sind wir dankbar“, äußert sich die Fachsprecherin Ines Bova.
Die musische Bildung und Erziehung, da sind sich alle Beteiligten einig, sei ein wichtiges Standbein des schulischen Portfolios. Schule sei mehr als pure Wissensvermittlung. Sie diene auch der Persönlichkeitsentwicklung. Kunst und Musik seien so von unschätzbarem Wert. Davon überzeugen können sich die Einweihungsgäste auch durch den beseelten Vortrag der KRS-Schülerinnen Noemi Vasak und Tessa Sörries, die der Einweihungsfeier am Klavier mit den adäquaten akustischen Rahmen geben.
„Bildung steht für die Stadt Hanau ganz oben – dafür müssen die äußeren Voraussetzungen geschaffen werden. Hier hat die Karl-Rehbein-Schule in den vergangenen Jahren nicht die Aufmerksamkeit seitens der Stadt genossen, die sie verdient gehabt hätte“, räumt Kaminsky in seiner Ansprache ein – „wir müssen hier aufholen“. Und so könne sich die Schulgemeinschaft der KRS „begründete Hoffnung machen, dass es weitergeht“, lässt Kaminsky sich entlocken. Der letzte, noch ausstehende Teil des Renovierungsaktes soll mit der Umgestaltung der Musikräume und des Verwaltungstraktes samt Lehrerzimmer im kommenden Jahr angegangen werden. „Wir wollen 2015 an der KRS fertig werden“, diktiert IBM-Chefin Hiltrud Herbst den anwesenden Journalisten ins Notizheft. Eine frohe Botschaft, die KRS-Direktor Scheuermann und die anwesenden Schüler gerne zu Kenntnis nehmen.
Foto: Große Freude und Begeisterung lösen die neuen Kunsträume der Karl-Rehbein-Schule bei den Lehrkräften und Schülern aus. Aber auch KRS-Direktor Jürgen Scheuermann zeigt sich von der Neugestaltung der Räume genauso beeindruckt wie Hanaus OB Claus Kaminsky (Mitte). Das Stadtoberhaupt scheint so begeistert zu sein, dass er seinem eigenen Bekunden nach „gerne Schüler an der KRS gewesen wäre“.
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