Vom Lernen und Lachen mit den Schülern

Hanau

„Mit der heutigen Verabschiedung von Dietlinde Altner und Gisa Friedel-Schumann verlieren wir zwei Urgesteine der Karl-Rehbein-Schule Hanau, die teilweise über 40 Jahre lang eine hervorragende pädagogische Arbeit an unserer Schule geleistet haben und damit auch den guten Ruf der KRS in der Hanauer Schullandschaft gefestigt haben“, schickt KRS-Direktor Jürgen Scheuermann seinen beiden nun aus dem offiziellen Schuldienst scheidenden Kolleginnen während einer kleinen Verabschiedungsfeier in der KRS-Mensa hinterher.

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„In all diesen langen Jahren haben sowohl Dietlinde Altner als auch Gisa Friedel-Schumann loyal und weit über das vertragliche Maß hinaus im Sinne unseres Bildungsauftrages an unserer Schule gearbeitet und unsere Schule auch mitgeprägt“, lobt Scheuermann den Einsatz der beiden Vollblut-Pädagoginnen.

Gisa Friedel-Schumann hat schon als junges Mädchen die Schulbank der KRS gedrückt, bevor sie dann als frischgebackene Lehrerin an ihre alte „Wirkungsstätte“ zurückkehrte. 45 Jahre lehrte sie an der KRS die Fächer Sport und Französisch, kümmerte sich um die Organisation von Skikursen, war Fachsprecherin Sport und hat sich rege für den Sprachaustausch mit französischen Partnerschulen eingesetzt. Friedel-Schumann schätzte die Arbeit an der KRS, konnte man mit den Schülern nicht nur lernen, „sondern auch lachen“ - womit sie den persönlichen Kontakt zu ihren Schülern auf den Punkt bringt. „Im Zentrum meines Tun und Handelns standen immer die Schüler. Ihnen wollte ich Vorbild sein und auch Orientierungshilfen fürs Leben mitgeben“, so Friedel-Schumann. Freilich ging auch der technische Fortschritt nicht an der Sportlehrerin vorbei, was sich zuletzt im Erlernen mit dem Umgang der interaktiven Tafel äußerte.

Dietlinde Altner hingegen hatte es anfänglich nicht ganz so leicht an der KRS anzukommen, war sie zehn Jahre mit einem jährlich befristeten Vertrag an der Eppsteinschule abgeordnet. Altner, aufgewachsen in der ehemaligen DDR, einem Land, in dem Freiheit nicht gegeben war, wurde erst 1991 eine feste halbe Stelle an der KRS zugeteilt. Dort unterrichtete sie Englisch, aber auch Russisch, war im Personalrat engagiert und leitete die Pfiffikus-AG, eine Einrichtung der KRS für besonders begabte und förderungswürdige Schüler. „Wir werden Ihre Herzenswärme im Kollegium und Ihr besonderes Engagement für die Belange der Schüler nicht vergessen“, adelt Scheuermann das Wirken von Altner. Allerdings muss der Schulleiter nicht ganz auf seine beiden „Pensionärinnen“ verzichten, werden Altner und Friedel-Schumann in geringem Umfang noch an der KRS wirken – „sonst wird’s uns ja vielleicht langweilig“, verabschieden sich die beiden Pädagoginnen schmunzelnd von ihrem Kollegium.

Foto: Abschied in den verdienten Ruhestand: Dietlinde Altner (links) und Gisa Friedel-Schumann (rechts) empfangen von ihrem Schulleiter Jürgen Scheuermann Dank und Anerkennung für die geleistete langjährige Arbeit. Foto: Privat        


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