Zum heißen Wetter kam dann noch ein warmes und herzliches Willkommen von ihren deutschen Partnern, die gespannt ihre chinesischen Gäste erwartet hatten. Über eine Woche dauerte dann der Besuch der Schüler der chinesischen Sanmen High School in Hanau. Auch Oberbürgermeister Kaminsky ließ es sich nicht nehmen, die chinesische Gruppe wie VIPs im Rathaus zu begrüßen.
Während der gemeinsamen Woche in Hanau gab es reichlich Gelegenheit, einander kennenzulernen, vieles gemeinschaftlich zu erleben und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von China und Deutschland zu entdecken. Zusätzlich zum offiziellen Programm, das vom Muffinbacken übers Minigolfspielen bis zu Ausflügen nach Frankfurt und zur Ronneburg reichte, ließen sich die deutschen Schüler noch viel einfallen und zeigten ihren chinesischen Freunden die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, die sie haben vom Basketball bis Tretbootfahren.
Im Zentrum stand trotz Sommerhitze und Feriennähe das Leben an der Schule. Die Chinesen bekamen von deutschen Schülern einen Crashkurs in Deutsch, erstellten gemeinsame Kunstprojekte und erlebten den für sie ungewöhnlich kommunikativen und schülerzentrierten Unterricht an der KRS. Höhepunkt war ein gemeinsamer Besuch der „Schönen Helena“, die trotz Sprachbarriere faszinierte und begeisterte - „sind das wirklich alles Schüler und keine Profis?“, wurde da von chinesischer Seite nachgefragt. Nach einem sehr gemütlichen gemeinsamen Abschlussabend im Schlosspark reisten die chinesischen Schüler anschließend noch weiter durch Europa, um vier Länder in vier Tagen zu erleben.
Foto: Chinesische und deutsche Backkunst trifft unmittelbar aufeinander: Gemeinschaftlich wird der Rührlöffel geschwungen, um Muffins deutsch-chinesischer Art zu kreieren.
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