Karl-Rehbein-Schule Hanau empfängt 270 neue Schüler

Hanau

Es ist gewiss nicht alltäglich, dass eine Schule ihre neuen Schüler mit einer eigenen Schulhymne und obendrein mit einem umgetexteten Operettenstück aus der unlängst aufgeführten „schönen Helena“ willkommen heißen kann – für die Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) hingegen ist der musikalische Empfang der neuen Fünftklässler als „Schule mit Schwerpunkt Musik“ seit Jahren guter Brauch.

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Und so sitzen, noch wohlbehütet zwischen Eltern, Geschwistern und Anverwandten die KRS-Fünftklässler teils mit vorsichtiger Skepsis, teils mit stolzer Freude im großen Saal des  Congress Park Hanau (CPH) und warten gespannt auf das, was da nun auf sie zukommen wird.

„Ihr seid jetzt Rehbeiner – und darauf dürft ihr stolz sein“, macht KRS-Direktor Jürgen Scheuermann „seinen“ neuen Eleven Mut zu. „Ihr seid ab heute Gymnasiasten. Das heißt aber nicht, dass ihr auf Schüler anderer Schularten herabschauen könnt oder gar meint, ihr wäret etwas Besonderes oder Besseres“, schreibt Scheuermann den Neuankömmlingen in das Stammbuch. Ein Team müsse zusammenwachsen. Jeder in der Gemeinschaft ist andersartig – das erfordere natürlich Toleranz füreinander. „Wir begegnen einander mit Höflichkeit und Respekt - vergesst das nie“, beschreibt Scheuermann den Umgang unter Mitschülern und KRS-Lehrkräften. „Wir als Schule helfen und unterstützen Euch dabei. So bekommt jede Klasse Paten aus der KRS-Schülerschaft zur Seite gestellt, die eine spezielle Ausbildung dafür durchlaufen haben. Eure neuen Klassenlehrer haben immer für Eure Nöten und Sorgen ein offenes Ohr. Das gesamte KRS-Kollegium ist ebenfalls für Euch da. Ihr habt also kompetente Ansprechpartner. Habt Mut und Vertrauen in Eure neue Schule“, ermutigt Scheuermann die versammelten Fünftklässler.

So gebe es auf der KRS auch nichts umsonst. Auf die neuen Schüler warteten freundliche Lehrkräfte, tolle Mitschüler, eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten und Arbeitsgemeinschaften. „Wir bieten euch eine erstklassige Ausbildung. Unsere Türen stehen euch offen. Geht mit Neugierde durch die diese Türen und entdeckt, was sich dahinter verbirgt“, so der Schulleiter weiter. Ein Tür-Beispiel wäre die Musik, biete die KRS mit ihrem großem Symphonieorchester, dem Blas-Orchester, der Big-Band, der Flöten-AG, den Chören und der Gitarren-AG sehr abwechslungsreiche Beteiligungs-Möglichkeiten. Und die Eltern und Schüler im Saal bekommen auch gleich eine eindrucksvolle Kostprobe geboten, wie es sich anhört, wenn Symphonieorchester, Chor und Blasorchester den neuen Fünftklässlern ein freudiges „Willkommen“ intonieren.

Auch die Eltern seien aktiv an der Gestaltung des Schulalltags beteiligt, führt die stellvertretende Schulelternbeirats-Vorsitzende Karin Heidrich aus. Das wirke sich sehr positiv auf das gesamte Schullleben aus. KRS-Fördervereins-Vorsitzende Rita Vigelius betont die Besonderheit der „Freunde der KRS“, habe man beispielsweise für rund 30.000 Euro zwei neue Computerräume einrichten können. Um solche großen Vorhaben umsetzen zu können, sei man über neue Mitglieder immer erfreut, rührt Vigelius die Werbetrommel für eine Mitgliedschaft im Förderverein.

Danach der lang ersehnte Augenblick: Die Schüler werden von Jürgen Scheuermann einzeln auf die Bühne gerufen und in ihre Klassen eingeteilt. In Begleitung der KRS-Schulpaten und des neuen Klassenleiters geht es dann in das Schulgebäude, wo natürlich der neue Klassenraum und das Schulgebäude erkundet werden kann. Auch die Eltern und Angehörigen sind eingeladen, die KRS zu inspizieren – gemütlich mit einer Tasse Kaffee und frisch gebackenem Elternkuchen der Klassen sechs.

Foto: Volles Haus im CPH: Rund 270 neue Fünftklässler wurden nun in der Karl-Rehbein-Schule mit Musik und guten Wünschen willkommen geheißen.


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