Beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ überzeugten die Ruderer der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) auf ganzer Linie.
Beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ überzeugten die Ruderer der Karl-Rehbein-Schule Hanau (KRS) auf ganzer Linie.
Es gelang, sich in drei Bootsklassen für das Bundesfinale der Schulen in Berlin zu qualifizieren. Insgesamt fischten die 39 gestarteten „Rehbeiner“ unter der Leitung von Lehrer-Trainer Volker Lechtenberg und Schulsportzentrumskoordinator Rainer Gimplinger sechs Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen aus der nordhessischen Fulda.
Besonders erfolgreich zeigte sich der Jungen-Vierer der Wettkampfklasse II mit Robin Viel, Johannes Lotz, Malte Forchel, Felix Steinmetz und Steuermann Patric Schmidt. Sie siegten sowohl im Gig- als auch im Rennboot und konnten sich ihre Bootsklasse für das Bundesfinale in Berlin aussuchen. Da ihre Trainingspartner von der Hohen Landesschule im Rennboot den Silberplatz belegten, war es selbstverständlich Ehrensache, den Hanauer Kameraden den Weg zum Bundesfinale frei zu machen und den eigenen Berlin-Erfolg im Gig-Boot zu suchen.
Ein besonders deutlicher Erfolg gelang den jüngsten Berlin-Fahrern: Maike Steinmetz, Maria Becker, Emma Samek, Daria Viel und Steuerfrau Julia Schmidt ruderten auf diesem Wettkampf zwar unangefochten durch alle Vorentscheidungen, doch als dann endlich das Finale gestartet wurde, sah man förmlich wie fokussiert sich die Schülerinnen auf dieses eine Rennen vorbereitet hatten und nun durch blitzsauberes Rudern und starken Kampfgeist überzeugten. Mit mehreren Längen Vorsprung wurde das Rennen im Ziel abgeläutet und man konnte an Land im wahrsten Sinne des Wortes die Steine von den jungen Herzen plumpsen hören.
So deutlich die jungen Mädchen siegten, so spannend machten es die älteren Schülerinnen in ihren Berlin-Rennen. Im morgendlichen Rennboot-Finale ließen Laura Malsy, Selina Pfeffer, Svenja Schomburg, Charlotte Meinen und Steuerfrau Nicola Flender sich noch von der Marienschule aus Limburg überrumpeln und verloren das Rennen knapp. Entsprechend groß war dann der Druck im Gig-Boot-Finale. Hier ruderte man gegen starke Gegnerinnen aus Kassel, die ebenfalls noch nicht qualifiziert waren. Dadurch entwickelte sich ein heißer Bord-an-Bord-Kampf zweier Mannschaften, die alle anderen Finalteilnehmer schon frühzeitig abhängten. Doch das konsequente Wintertraining am Schulsportzentrum in Hanau zeigte seine Wirkung und nach vier harten Rennen war die Rehbein-Crew in ihrem fünften Lauf an diesem Wochenende immer noch zu Höchstleistungen in der Lage, wehrte alle Angriffe über die Strecke ab und schob ihren Ziel mit knappem, aber erkennbarem Vorsprung als erstes über die Ziellinie. Entsprechend groß fiel der Jubel an Land und zu Wasser nach diesem Ruderkrimi aus.
Außerhalb der Berlin-Entscheidungen erlebten die „Rehbeiner“ und ihre mitgereisten Fans einen wahren Medaillenregen: Tobias Merschrod, Pascal Eckart, Dominik Schmidt, Florian Nieguth und Steuermann Patrick Möbs konnten einen Landessieg im Gig- und eine Bronzemedaille im Rennboot erkämpfen. Ihre zweite Goldmedaille nach dem Berlin-Erfolg sicherten sich Maria Becker und Maike Steinmetz im Doppelzweier.
Mit Silber belohnt wurden Allegra Gärtner, Tessa Hölzinger, Daria Viel, Emma Samek und Julia Schmidt im Gig-Vierer ebenso wie der Mixed-Vierer mit Sten Winkler, David Wagner, Allegra Gärtner, Tessa Hölzinger und Steuermann Patrick Möbs. In diesem Mixed-Vierer schaffte es ein weiteres KRS-Boote auf das Podest: Julia Schmidt, Merve Öge, Luca Leonzi, Yannick Malsy und Steuerfrau Johanna Herget sicherten sich die Bronzemedaille. Eine weitere Bronzemedaille steuerten Nicola Flender und Lara Leonzi im Doppelzweier zur bewundernswerten KRS-Bilanz bei.
Foto: Medaillen-Regen für die Rehbein-Ruderer: Sechs Gold-, drei Silber- und drei Bronze-Edelmetalle holten die KRS-Schüler beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ aus der Fulda.
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