17 Goldmedaillen für den SV Gelnhausen

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Am vergangenen Wochenende hatte der TV Wetzlar zum 13. Frühjahrsschwimmfest im Europabad geladen.

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Der Einladung waren 54 Vereine aus ganz Deutschland gefolgt. Bei knapp 4500 Starts traten über 700 Aktive gegeneinander an. Für den SV Gelnhausen reisten 22 Schwimmerinnen und 16 Schwimmer nach Wetzlar.

Nach der Wintersaison im heimischen Hallenbad war das Schwimmfest in Wetzlar für die Gelnhäuser Mannschaft die erste Möglichkeit, sich wieder auf der 50m Bahn auszuprobieren, Kräfte neu einzusetzen und Ressourcen auf die lange Distanz zu kalkulieren. Dass dies erfolgreich funktionierte, zeigt das Endergebnis des Medaillenspiegels, in dem der SVG mit 17 Goldmedaillen, 15 mal Silber und 14 mal Bronze auf einem stolzen sechsten Platz landete und dabei fast fünfzig Vereine hinter sich ließ.

Auf den kurzen Strecken (50 und 100m) fanden zunächst Vorläufe für die einzelnen Disziplinen statt, deren schnellste Starter dann in Entscheidungswettkämpfen gegeneinander antraten. Die Stimmung bei den Zuschauern stieg dabei jedes Mal enorm und auch die Finalisten waren besonders motiviert, da den ersten drei Siegern aus diesen Entscheidungen kleine Geldpreise winkten. Die Teilnehmer aus der Barbarossastadt waren in guter Form und konnten an vielen Entscheidungen teilnehmen.

Als jüngste Teilnehmer des SV Gelnhausen gingen die Geschwister Carl und Alba Monceyron, Johanna Mans, Jonas Ott und Maximilian Diehl an den Start. Die Monceyron Zwillinge holten bei sechs Entscheidungen drei Medaillen. Auf der Strecke 200m Schmetterling wurde Carl dabei nur von seinem Vereinsfreund Maximilian Diehl überholt, der die Strecke mit einer Zeit von 3:04:51 knapp drei Sekunden schneller schwamm als Monceyron und sich damit die Goldmedaille holte.

Brustspezialist Arne Schubert sicherte sich Gold über die 200m Distanz. Mit seiner Zeit von 1:12:70 über 100m Brust qualifizierte Schubert sich für die Deutschen Meisterschaften. Jan Janetzki Lopez, der noch nicht viele Wettkampferfahrungen gesammelt hat, freute sich über eine Silbermedaille über 200m Freistil. Die erfahreneren Mannschaftsmitglieder der ersten Mannschaft zeigten sich trotz der großen Konkurrenz, fast schon routiniert erfolgreich. Lucio Betz stand dreimal auf dem Siegertreppchen und holte Bronze über 200m Rücken, Silber über 100m Schmetterling und Bronze über 100m Rücken. Das Triple der Medaillenfarben konnte auch Luise Olischläger für sich verbuchen. Neben den 100m Freistil glänzte auch sie auf der 100 und 200m Distanz im Rückenschwimmen. Über 50m Freistil konnte sich Olischläger mit einer Zeit von 28:37 Sekunden für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Yannick Poth ergatterte sogar vier Medaillen und stand dabei dreimal auf Platz eins des Siegerpodests. Ronja Sauer sicherte sich Gold über 100 und 200m Brust und belegte auf der kräftezehrenden Distanz über 200m Lagen Platz drei.

Die Spitze der guten Leistungen konnte Annika Fleck für sich einnehmen. Sie startete achtmal und belegte dabei fünf erste und einen zweiten Platz. Mit einer Zeit von 37:19 Sekunden über 50m Brust qualifizierte auch sie sich für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Mit der punktbesten Leistung im Jahrgang 2006 durfte Fleck stolz den Pokal ihres Startjahrgangs mit nach Hause nehmen. Betreut wurde die Gelnhäuser Truppe von den Trainern Alexander Kremer und Heike Heeger. Heeger resümiert: Die Schwimmerinnen und Schwimmer hätten gute Leistungen gebracht, auch wenn manche hinter ihren persönlichen Bestzeiten geblieben seien. Jeden einzelnen Schwimmer im Krafttraining so auf- und abzubauen, dass die Leistungen bei Einladungswettkämpfen zur Qualifikation für die Meisterschaften reichten und diese dann erfolgreich geschwommen werden könnten, sei eine Aufgabe, die einer guten Planung, der Reflexion eines solchen Wettkampfwochenendes und Fingerspitzengefühls im Training bedürfe.

Für den SVG schwammen: Alba Monceyron (2008), Annika Fleck (2006), Arne Schubert (2004), Ava Martha Brambier (2007), Carl Monceyron (2008), Catalina Bentjen (2007), Chiara Kirsch (2002), Erik Diehl (2005), Franziska Parl (2006), Frida Fischinger (2007), Jan Jenetzki Lopez (2007) Jana Schomann (2004), Janika Bentjen (2005), Jannik Wegmann (2002), Jazmin Döme (2005), Jil Reisert (2002), Johann Mans (2008), Jonas Ott (2008), Leia Marinovic (2006), Lenja Hessberger (2005), Lestari Chiara Slisch (2004), Lucas Gebert (2005), Lucio Betz (2002), Luise Mans (2006), Luise Olischläger (2002), Marcel Wiedersum (2005), Marius Fleck (2004), Maximilian Diehl (2008), Maya Monceyron (2005), Mia Mattausch (2007), Niklas Poth (2002), Niklas Staab (2005), Ronja Sauer (2002), Samuel Kern (2005), Susan Sparn (2002), Viola Sahler (2006), Yannick Poth (2004) und Yannik Pache (1998)

Foto: Annika Fleck nimmt den Pokal der punktbesten Wertung entgegen.

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