DM: Schubert und Poth schwimmen Bestzeiten

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Zum Höhepunkt der Saison fanden in Berlin die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen statt (DJM).

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Die zuvor stattfindenden Wettkämpfe waren für die Spitzenschwimmerinnen und -schwimmer durch die Hoffnung, sich für diese zu qualifizieren, geprägt. Ein sehr hohes Ziel. Die Qualifikationszeiten sind dabei so schwierig, dass nur wenige Schwimmer eines Jahrgangs sie schaffen. So werden die verbleibenden Plätze durch die TOP-20-Regelung aufgefüllt. Hier kann es dabei passieren, dass Schwimmer sich in einem schwachen Jahrgang qualifizieren und andere, die leistungsstärker sind, es nicht unter die TOP 20 ihres Jahrgangs schaffen. Den undankbaren 21. Platz hatte in ihrem Jahrgang Jana Schomann belegt. Sie durfte folglich nicht teilnehmen, obwohl sie in der vergangenen Saison durchaus sehr gute Zeiten geschwommen war.

Annika Fleck erkrankte während der Anreise und konnte ihre Starts nicht antreten, obwohl sie gleich zwei Qualizeiten erreicht hatte. Für den SV Gelnhausen startete Chiara Kirsch über die Langstreckendistanz von 1500m. Mit Platz 13 erreichte sie die beste Platzierung der SVG-Truppe. Dicht gefolgt von Ronja Sauer, die sich mit dem 17. Platz über 200m Brust ebenfalls einen Platz unter den TOP 20 Deutschlands sichern konnte. Leia Marinovic, die ihre Leistungen in den vergangenen Jahren stetig steigern konnte, durfte erstmals an den DJM teilnehmen. Ein Wettkampf dieser Größenordnung, das Schwimmen mit Deutschlands Schwimmelite und die Atmosphäre in Berlin waren so ein besonders eindrucksvolles Erlebnis für sie. Die Distanz 50m Schmetterling legte Marinovic souverän in 31:79 Sekunden zurück.

Die männlichen Starter, Arne Schubert und Niklas Poth, wuchsen beide über sich hinaus und stellten je zwei persönliche Bestzeiten auf. Poth startete über 100m Freistil und schlug nach 55:21 Sekunden an. Über 50m Freistil schwamm er 24:96 Sekunden. Er hatte sich außerdem für die 50m Schmetterling qualifiziert. Schubert, als Brustspezialist, legte die 50m in 33:05 Sekunden zurück und absolvierte die 100m Bruststrecke in 1:12:39 Minuten. Mit diesem Ergebnis schaffte es Schubert auf Rang 20 der deutschen Schwimmer seines Jahrgangs.

Cheftrainerin Heike Heeger, die die Equipe aus der Barbarossastadt nicht nur auf den Wettkampf in Berlin vorbereitet hatte, sondern sie auch über die langen Wettkampftage betreute, beriet und anspornte, resümiert: „Es war ein guter Wettkampf. Die Schwimmerinnen und Schwimmer haben großartige Leistungen erbracht. Die Stimmung im Team war genauso gut wie die auf dem Gesamtwettkampf.“ Aus der gesamten Republik waren Aktive aus 250 Vereinen angereist, die über fünf Tage hinweg gegeneinander antraten. „Solche Wettkämpfe sind sehr anstrengend.“, erklärt Heeger. „Sie beginnen mit dem Frühstück um sechs und enden in der Regel gegen halb zehn. Mittags gibt es meist nur kurze Pausen. Unsere Jugendlichen haben das gut gemeistert!“

Foto (von links): Leia Marinovic, Arne Schubert, Niklas Poth, Chiara Kirsch und Ronja Sauer.

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