Poth-Brüder im Doppelpack zum Hessenmeister

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Kurz vor den Weihnachtsferien fanden die hessischen Kurzbahnmeisterschaften der Älteren im Hallenbad Frankfurt-Höchst statt.

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Trainer Robin Rausche war mit neunzehn Aktiven des SV Gelnhausen angetreten, um sich mit der hessischen Schwimmelite zu messen. 15 der Starter fuhren mit Medaillen im Gepäck nach Hause; acht davon wurden Hessenmeister. Im Laufe des Wochenendes absolvierten rund 400 Sportler aus fünfzig Vereinen knapp 1700 Starts. Der SV Gelnhausen lag am Ende auf Platz fünf des Medaillenspiegels und zeigte sich somit gut und breit aufgestellt; vor dem SVG lagen ausschließlich Stützpunktvereine.

Routinemäßig begann der Wettkampf mit den Langstrecken. Charlotte Lang startete über 800m Freistil und zeigte ein gutes Rennen. Lang ergänzte die die Mixedstaffel hervorragend, so dass diese Bronze gewann. Niklas Hellmich startete über 800 und 1500m Freistil und zeigte sich vor der Saisonpause in guter Form. Über 1500m reichte es mit einer Zeit von 17:12:40 Minuten für Platz drei. Die technische Umstellung aus dem Training schlug gut an. Niklas Frach, Mitgliegd des Perspektivkaders, trat auf Wunsch des HSV über 400m Lagen an. Da bei ihm das Training derzeit Vorrang hat, war er zuvor bereits 10km geschwommen und nutzte den Wettkampf, um „das Racen“ zu üben. Auch Nils Müller startete über 200m Lagen. Obwohl er krankheitsbedingt zwei Wochen ausgefallen war, wollte er den Wettkampf als Trainingsmaßnahme nutzen. Über zehn Starts mit kurzen Abständen und anschließendem Ausschwimmen verlangten ihm viel ab. Dennoch wurde er Hessischer Meister über 400m Lagen. Kira Seiler, die bei den Mädchen die meisten Starts schwamm, meisterte jedes Rennen mit Bravour. Sie setzte die Technik sauber um und überzeugte vor allem auf den 100 und 200m Brust. Über 400m Lagen belegte sie mit einer Zeit von 5:29:24 Minuten den dritten Platz.

Die erfolgreichsten Schwimmer der Hessischen Meisterschaften für den SV Gelnhausen waren Jana Schomann und Yannick Poth. Schomann startete siebenmal und beendete jeden Wettkampf auf dem Siegertreppchen. Über 400m Lagen wurde Schomann Hessenmeisterin und belegte in der offenen Wertung den dritten Platz. Rausche: „Jana hat eine lange Saison hinter sich, in der sie bereits viele Bestzeiten geschwommen ist. Zum Saisonende merkte man, dass die Luft langsam raus ist. Da es der Konkurrenz aber ebenso geht und Jana jedes Rennen bemüht geschwommen ist, konnte sie dennoch überzeugen!“. Yannick Poth stand Schomann in nichts nach. Auch er wurde für jeden seiner sieben Starts mit einer Medaille belohnt. Rausche kommentiert: „Yannick ging bei jedem Rennen an seine Grenzen und wurde dafür mit tollen Zeiten und Medaillen belohnt. Beim Start zeigte er sich jedes Mal sehr fokussiert und kämpfte zum Schluss bis zum Anschlag. Mit seinem harten Programm ging er professionell um!“ Poth wurde Hessischer Meister über 200m Rücken und 200m Schmetterling. Über 50m Rücken, 200 und 400m Lagen und 400m Freistil ergatterte er sich die Vizetitel. Sein Bruder Niklas Poth überraschte mit seinem Sieg über 200m Freistil. Mit einer Zeit von 1:58:48 Minuten gewann er Gold. Der eigentliche Sprinter zeigte sich sehr motiviert und kämpfte sich durch ein spannendes Rennen. „Zwei Brüder zum Hessentitel zu führen, durfte ich auch noch nicht erleben.“, freute sich Robin Rausche.

Franziska Parl schwamm trotz schmerzender Hand (Fingerbruch beim letzten Wettkampf) und holte das Maximale aus sich heraus. An Kampfgeist fehlte es Parl definitiv nicht. Janika Bentjen schwamm mit der Technik im Fokus, so dass eine gute Entwicklung deutlich erkennbar war. Für die neue Saison nimmt sie sicher gute Ideen mit. Jil Reisert wurde von Trainer Rausche als „Motivationskanone“ gefeiert. „Sie wollte bei jedem Start das Bestmögliche aus sich herausholen und hat bei jedem Rennen alles gegeben!“ Reisert, erfolgreiche Sprinterin, holte über 50m Brust Silber. Über 200m Brust bewies sie dann besonderes Stehvermögen und sicherte sich ebenfalls den zweiten Platz. Laura Urban hatte zuletzt nur wenige Trainingseinheiten und schaffte es doch, ihre Trainingsform zu halten. Mit 32:36 Sekunden gewann sie Bronze über 50m Schmetterling.

Leia Marinovic war ebenfalls in guter Form. Dennoch attestiert ihr Rausche weiteres Potential. „Marinovic ist vielseitig und schwimmt die 50m Strecken genauso erfolgreich wie die 200m Distanzen.“, sagte er. Lenja Hessberger dominierte die Rückenstrecken. Sie wurde dreifache Hessenmeisterin (100m Rücken, 200m Rücken und 400m Freistil). Rausche lobt: „Es macht Spaß, die Rennen mitzuverfolgen. Sie schwimmt sehr beherzt und von vorn!“. Luise Olischläger schwamm ein spannendes Rennen über 100m Rücken. Nach 1:07:56 Minuten schlug sie als Erste an. Zwar fehlte es ihr teilweise an Dynamik, jedoch kämpfte sie sich auf den letzten 25m wieder nach vorn und legte eine immense Frequenz an den Tag.

Matteo Thierfelder konnte sich einen kompletten Medaillensatz sichern und nahm am offenen Finale über 50m Rücken teil. Niels Obert war nicht in Form und hatte die auf Grund von Krankheit nur wenig trainiert. Diese Voraussetzungen im Blick, waren seine Leistungen trotzdem passabel. Patrik Putala überzeugte in den Brustwettkämpfen und eine gute technische Entwicklung vorweisen. Über 100m Brust gewann er Silber in 1:07:82 Minuten. Ronja Sauer startete nur wenig, zeigte aber maximale Ausbeute. Sie holte sich den Hessentitel sowohl über 100 als auch über 200m Brust.

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