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Für den Wettkampf muss eine Mannschaft mit sieben Männern gestellt werden. Während die meisten teilnehmenden Vereine mit ihren ersten Mannschaften antraten, schickte Trainer Robin Rausche seine zweite Mannschaft ins Rennen, welche in der Startformation mit exakt sieben Männern besetzt war, so dass ein Austausch, ein Besetzen von Lieblingsstrecken oder eine längere Pause für keinen der Gelnhäuser Schwimmer gewährleistet wurde. Die Mannschaft, hoch motiviert, zeigte jedoch, dass sie es mit der Konkurrenz großer Vereine gut aufnehmen konnte. Die Gelnhäuser belegten den ersten Platz und steigen somit sicher in die Oberliga auf.

Der Wettkampf hatte einiges an Spannung in sich. Im ersten Abschnitt lag die Mannschaft mit 200 Punkten auf Platz drei und 400 Punkten zu Platz eins im Rückstand. Die Stimmung war entsprechend. Trainer Robin Rausche schaffte es jedoch, sein Team zu motivieren und mental zu Höchstleistung herauszufordern. Das Ziel einen Pokal zu gewinnen fest vor Augen, begann die Aufholjagd im zweiten Abschnitt. „Die Jungs waren heiß, motivierten sich gegenseitig, fieberten bei jedem Start mit dem Mannschaftskollegen mit und feuerten sich an, was das Zeug hielt.“, so Rausche. Pünktlich zum zweiten Abschnitt kam dann auch Geschäftsführer Dirk Janssen dazu und heizte das Team mit der Trommel an.

Niels Obert, der durch lange Krankheitsphasen nicht in Bestform war, brachte trotzdem Bestzeiten und lieferte wertvolle Punkte für seine Mannschaft. Lucas Urban und Matteo Thierfelder, die ihre Schwimmkarriere eigentlich im Dezember beendet hatten, hielten sich durch gezieltes Fitnesstraining auf guten Leistungsniveau und sicherten ihr Wassergefühl durch das ein oder andere Mal „baden“, so dass auch sie erheblich zum Teamerfolg beitrugen. Die Brüder Niklas und Yannick Poth, die sich bei den Hessischen Meisterschaften in Topform gezeigt hatten, waren im Januar durch Urlaub und andere Ausfälle nicht in Bestform. Der Teamgedanke brachte aber auch sie voran und vor allem Niklas Poth konnte durch die letzten 100m Freistil den Sieg für seine Mannschaft unterstreichen. Das härteste Wettkampfprogramm musste Langstreckenspezialist Jannik Wegmann absolvieren. Er legte 2700m zurück. 200m Brust, nicht seine Wettkampflage, schwamm er dabei in Bestzeit. Auch Erik Diehl musste in dieser Konstellation seine ungeliebten 800m Freistil schwimmen. Mit dem Wissen, dass diesem Rennen eine entscheidende Bedeutung im Kampf um die vorderen Plätze gegen Darmstadt und Oberursel haben sollte, holte Diehl das Beste aus sich heraus und steigerte seine persönliche Bestzeit um unglaubliche dreißig Sekunden.

Während der Aufholjagd im zweiten Abschnitt wurden Strecke um Strecke die Punkte verglichen. In den letzten vier Rennen schob sich das Gelnhäuser Team Start um Start weiter nach vorne. Schließlich reichte es für den Sieg mit über 120 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Oberursel, mit dem der SV Gelnhausen somit in die Oberliga aufsteigt.

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