Hier werden die verschiedenen Lagen auf der 50m-Bahn geschwommen. Auch die Qualifikation für diese Meisterschaften kann nur auf einer Langbahn erfolgen. Dass derzeit keine 50m-Halle in Hessen für einen Wettkampf geöffnet ist, stellte die Sportler und Sportlerinnen des SV Gelnhausen vor die Frage, wie eine Qualifikation in diesen Zeiten doch möglich sein könnte.

Da man aktuell nur über Einladung anderer Vereine Wettkämpfe schwimmen kann, schlossen sich drei befreundete Vereine zusammen, mieteten ein Schwimmbad an und ermöglichten so ihren Schwimmern mit Aussicht auf die Quali ihr Können unter Beweis zu stellen. Selbstredend gab es strenge Hygienevorschriften: die Anzahl aus Sportlern, Trainern und Kampfrichtern durfte die 50 nicht überschreiten, ein negativer Schnelltest musste vorgelegt werden und die Kontaktverfolgungsdaten bereits vier Wochen im Vorfeld beim Landratsamt eingereicht werden. Durch die Teilnehmerzahl hatte jeder Verein acht Startplätze. Glücklicherweise passte dies beim SVG genau auf die Jugendlichen, die aktuell trainieren dürfen und Aussicht auf einen Startplatz bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften haben.

Mia Mattasuch startete fulminant und und schwamm über 200m Brust einen offenen Vereinsreord. Sie verbesserte ihre Renntaktik deutlich und steigerte sich um mehrere Sekunden. Damit liegt sie deutschlandweit unter den Top 20 ihres Jahrgangs. Teamkollegin Catalina Bentjen war über 200m Rücken unschlagbar und bestätigte mit ihrer Zeit den Kaderstatus. Ole Heeger, der in Stuttgart bereits tolle Leistungen erbracht hatte, konnte sich erneut steigern. Seine Bestzeit von 2:41 Minuten über 200m Rücken steigerte er um vier Sekunden auf 2:37 Minuten. Trainer Robin Rausche: „Noch reicht es nicht ganz für den Sprung in die Top 20 seines Jahrgangs, aber die Hürde wird Ole auch noch nehmen!“

Carl Monceyron und Jonas Ott, die demselben Jahrgang angehören, liefen auf der Strecke 100m Schmetterling heiß gegeneinander. Schließlich konnte Ott eine zehntel Sekunde vor Monceyron anschlagen, so dass die beiden in den Top 20 die Plätze acht und neun belegen. Ott absolvierte jedes seiner Rennen in Bestzeit und konnte sich durch Übung im Training deutlich in seiner Wendetaktik verbessern. Monceyron, der sich stets als unglaublicher Kämpfer erweist, holte auf seiner Paradestrecke über 200m Schmetterling erneut fünf Sekunden heraus. Auf einer der anstrengendsten Strecken ist dies im Zeitraum von lediglich vier Wochen bemerkenswert.

Yannick Poth war der Vielstarter des Wochenendes. Seine Entwicklung schildert Trainer Rausche als sehr positiv. Über 200m Rücken arbeitete Poth vier Sekunden Bestzeit heraus und schwamm sie erstmals unter 2:20 Minuten. Auch er qualifizierte sich damit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Ihre Bestzeit bestätigen konnte Jana Schomann. Rausche: „Sie war noch kaputt vom zurückliegenden Trainingslager, die Spritzigkeit hat etwas gefehlt. In zwei Wochen sollte sie ausgeruht und fit sein und auch nochmal Steigerungen erzielen können!“ Obwohl Lilly Seiler aufgrund der Distanz zum Trainingsort aktuell nur dreimal die Woche im Wasser trainieren kann, hielt sie ihr Niveau auch in diesem Wettkampf aufrecht. Rausche resümiert: „Der Wettkampf hat sich gelohnt! Die Zeiten können sich sehen lassen!“

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