SVG-Kaderathleten zeigen würdige Leistung

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Ende April veranstaltete der Hessische Schwimmverband (HSV) den Landeskadervergleichswettkampf in der Schwimmhalle Offenbach Rosenhöhe.

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Teil nahmen rund 150 Schwimmerinnen und Schwimmern aus 20 Vereinen. Aufgrund der derzeit selten stattfindenden Wettkämpfe auf der 50-Meter-Bahn hatte der HSV dieses besondere Event organisiert.

Am Samstag konnten sich die Jahrgänge 2009/2010 über 200m Lagen für den Deutschen Schwimmerischen Mehrkampf zu qualifizieren. Für den SV Gelnhausen starteten fünf der jüngsten Nachwuchstalente im E-Kader. Lenny Luca Frank schwamm eine tolle persönliche Bestzeit. Hatte er im Februar für die 300m Lagen noch 3:07 Minuten auf der Kurzbahn gebraucht, schaffte er es auf der Langbahn nicht nur, diese Zeit zu halten, sondern steigerte sich sogar noch um fünf Sekunden. Sein fleißiges Training wurde damit definitiv belohnt.

David Eckardt erzielte ebenfalls eine Bestzeit. Vor allem auf den letzten 50m Freistil gab er nochmal alles und gewann so wertvolle Zeit. Emil Reitz, schnellster Starter des SV Gelnhausen im Jahrgang 2010, wartete im Abschnitt 50m Schmetterling mit exzellenter Technik auf. Jolina Thiel schwamm ihre Rennen sehr konzentriert und sicherte sich die wichtigen Sekunden für eine neue Bestzeit über ihre Paradedisziplin Brustschwimmen. Lucy Marinovic hatte zunächst etwas Pech und legte einen Frühstart an den Tag. Glücklicherweise zeigte sich das Kampfgericht kulant und ließ Marinovic in einem späteren Lauf noch einmal starten. Diese nutzte die neue Chance und drückte ihre Bestzeit um 15 Sekunden.

Jeder Verein erhielt über einen Verteilungsschlüssel der Kaderathleten ein Startplatzkontingent über die langen Strecken. Der SVG besetzte seine Plätze mit drei Powerfrauen, die den Gelnhäuser Schwimmverein an dieser Stelle würdig vertraten: Rosa Reitz machte 45 Sekunden auf ihre persönliche Bestzeit gut, indem sie zeigte, wo ihre technische Verbesserung liegt und auch die Ausdauersteigerung unter Beweis stellte. Lilly Seiler bestätigte ihre Bestzeit. Trainer Robin Rausche sieht vor allem in den Wenden Entwicklungspotential. Rausche: „Bei 29 Wenden über 1500m kann man durchaus Zeit gewinnen, wenn man sie technisch optimiert!“ Jana Schomann stellte über die Langstrecke einen Saisonrekord auf. Die 1500m Distanz ist eine ihrer Paradestrecken. „Über die Saison wird sie hier sicher auch noch eine Bestzeit schwimmen“, ist sich Rausche sicher. „Jana schwimmt jeden 100er wie ein gleichmäßiges Uhrwerk und wird ihre Geschwindigkeit in den nächsten Wochen noch weiter ausbauen!“



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