Freiwasser-EM: Gelnhäuser Niklas Frach kämpft sich ins Ziel

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Am 16. Mai nahm Niklas Frach, Ausnahmetalent des Schwimmvereins Gelnhausen, an der Freiwasser-Europameisterschaft in Budapest in Ungarn teil. Blieb er mit seiner Leistung letztlich unter den eigenen Erwartungen, legte er dennoch eine beeindruckende Leistung an den Tag. Drei Tage vor dem Start flog Frach von Frankfurt nach Budapest. Zusätzlich zu Druck und Aufregung, die vor einem solchem Event auf einem Sportler lasten, kam das Warten auf das PCR-Ergebnis und ein generell etwas merkwürdiges Gefühl, nach über einem Jahr mal wieder an einem Flughafen zu sein.

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Doch sowohl das PCR-Ergebnis als auch der Flug waren pünktlich und so durfte Frach nach erneutem Test beim Veranstalter und vierstündiger Quarantäne bis zum Ergebnis am Abendessen im Hotel teilnehmen. Am Freitagmorgen fuhr Frach mit der Nationalmannschaft zum Lupasee, um seinen neuen Neoprenanzug zu testen und sich an die Temperatur des Sees zu gewöhnen. Trainiert hatte er für diese Bedingungen bei 14 Grad im Großkrotzenburger See. Am Renntag betrug die Wassertemperatur 17,2 Grad. Das vorrangige Ziel war es, die 25 Kilometer durchzuhalten und diese in unter 5 Stunden zu absolvieren. Bei 15 Teilnehmern, unter anderem auch einige erfahrenere 25 Kilometerschwimmer, sollte noch ein Platz unter den Top 10 rausspringen.

Nach Ertönen des Startpfiffs fand sich Frach direkt in der Spitzengruppe wieder und schwamm den Wettkampf über einige Phasen sogar an Position zwei. Nach fünf Kilometern war das Feld bereits schneller als nach 5km Einzelrennen. Dieses Niveau hielt sich auf bei der 10km Zeit. Trotz des schnellen Teilnehmerfelds hielt sich Frach wacker in der Spitzengruppe. Ab Kilometer 15 wurden die ersten Attacken gestartet, welche Frach aber gut mithalten konnte und konstant seinen Platz verteidigte. Auch die Verpflegungen nach jeweils 1750m und 2500m klappten gut.

Kurz nach Kilometer 20 war dann allerdings das Energiereservoir aufgebraucht. Trainer Robin Rausche: „Mental war Niklas stark und wollte unbedingt am Feld bleiben und sein Ziel erreichen, aber körperlich war es ihm einfach nicht mehr möglich, diese Leistung aufrecht zu erhalten. Hier war wahrscheinlich die Trainingsplanung und Gestaltung schuld, sonst wäre sicherlich noch ein besseres Ergebnis herausgesprungen.“

Zwei Teilnehmer musste bei Kilometer 22 und 24 das Rennen abbrechen, da sie vor Erschöpfung nicht mehr konnten, sodass für Frach, der ebenfalls abreißen lassen musste, aber klar im Kopf hatte: „Aufgegeben wird nicht!“, der 13. Platz in 4 Stunden, 46 Minuten und 43 Sekunden heraussprang. Rausche: „Für sein zweites Kilometerrennen ist das eine beachtliche Leistung, zumal er das erste 25 Kilometerrennen vor 4 Jahren in 5 Stunden und 32 Minuten meisterte. Niklas kann stolz auf diese Leistung sein!“



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