Kaderschwimmer des SV Gelnhausen bestätigen Status

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In Offenbach nahmen Sportlerinnen und Sportler des SV Gelnhausen am Landeskadervergleichswettkampf teil.

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Mit diesem Wettkampf wollte der Hessische Schwimmverband seinen Kadersportlern die Möglichkeit geben, sich über die langen Strecken zu beweisen und sich in den jüngeren Jahrgängen über die 200m Lagen für den Deutschen Schwimmerischen Mehrkampf zu qualifizieren.

Mit einem normalen Wettkampfprogramm, welches in insgesamt fünf Zeitslots geschwommen wurde, um Kontakte gering zu halten, wurde die Veranstaltung zeitlich etwas gedehnt. Nach dem Wettkampfwochenende wurde ein Protokoll erstellt, in dem jeder Teilnehmer seihen konnte, auf welchem Platz er sich hessenweit in seinem Jahrgang befindet. Eigentlich sollte der Wettkampf auch zur Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften dienen, welche aber auf Grund der aktuellen pandemischen Lage in die zweite Saisonhälfte verschoben wurden, da an diese Veranstaltung bis zu 600 Personen teilnehmen. Carl Monceyron startete über 100m Schmetterling und näherte sich deutlich der 1:08 Minute mit persönlicher Bestzeit. Die 50m Freistil absolvierte er erstmalig unter dreißig Sekunden. Jana Schomann, Lagen- und Ausdauerspezialistin, war seit langem mal wieder über 200m Brust im Becken und legte diese zum ersten Mal unter 3 Minuten zurück.

Lenny Frank absolvierte die 200m Freistil in 2:39 Minuten, eine neue Bestzeit. Am Vortag war er bereits Bestzeit geschwommen, steigerte sich aber nochmal um fünf Sekunden. Gerade gegen andere Kadersportler zu schwimmen, sorgte, nicht nur bei Frank, für erneute Motivation. Lilly Seiler konnte die 100 Schmetterling zum ersten Mal unter 1:20 Minuten schwimmen. Seiler hatte vor allem technisch gut im Training gearbeitet, sodass diese Leistungssteigerung ganz locker aussah. Mia Mattausch wurde von Trainer Robin Rausche ermutigt, sich nicht ausschließlich über die Bruststrecken, sondern auch mal über die Schmetterlingsdistanzen unter Beweis zu stellen. Rausche: „Technisch war sie sehr gut, ist die Strecken aber zu selten geschwommen. Trotz wenig Erfahrung hat sie gute Zeiten ins Wasser gebracht. Sicherlich noch Potential vorhanden!“

Niklas Poth konnte als Sprinter die Omegastartblöcke für sich nutzen. Diese sind abgeflacht und haben am Ende des Brettes noch Schräge, ähnlich den Startblöcken in der Leichtathletik, was gerade für die kurzen Distanzen einen entscheidenden Vorteil bringt. 100 Schmetterling und Freistil absolvierte Poth mit Bestleistung. Yannick Poth ging über 200 Lagen am Start. Er brachte eine tolle neue Bestzeit ins Wasser. Über 50m Freistil wurde er leider wegen eines Frühstarts disqualifiziert. Rosa Reitz startete über 100m Schmetterling, 200m Brust und 200m Lagen und schlug jedes Mal mit Bestzeit an. Sophie-Marie Berker war viermal am Start und finishte ebenfalls immer mit Bestzeit. Besonders erfreut zeigte sich Trainer Rausche über 100m Freistil, bei denen Berker das erste Mal unter 1:10 Minuten blieb.



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