VdK Kreisverband Gelnhausen begrüßt 7000. Mitglied

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Der VdK Kreisvorsitzende Helmut Müller konnte am 12. Dezember 2016 das 7000. Mitglied des VdK Kreisverbandes Gelnhausen, Walter Schwind aus Bad Orb, in der Geschäftsstelle in den Stadtwerken Gelnhausen in der Philipp Reis Straße 1-3 begrüßen.

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„Diese Meldung passt genau in diese Woche“, betonte der Kreisvorsitzende und weiter: „Denn der VdK Hessen-Thüringen feierte am 13. Dezember seinen 70. Geburtstag. Aus der Not der Kriegsopfer heraus geboren, hat sich der VdK im Laufe der Jahrzehnte zu einem modernen Sozialverband für alle Generationen entwickelt, der im gesamten Main Kinzig Kreis mit den Kreisverbänden Hanau und Schlüchtern zusammen über 18.000 Mitglieder hat.“ Helmut Müller berichtete dem neuen Mitglied, dass der Gründungsvorsitzende Abraham Sauer und seine Mitstreiter am 13. Dezember 1946 vom Großhessischen Staatsministerium, Minister für Arbeit und Wohlfahrt, die Lizenz zur Gründung des „Verbandes der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen (Selbsthilfeorganisation)“ erhielten. Drei Jahre später gab es schon 42 Kreis- und 830 Ortsverbände, die „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisteten. 1952 zählte der VdK Hessen sagenhafte 1.557 Ortsverbände und drei Jahre später mehr als 150.000 Mitglieder. Im Laufe der Jahre modernisierte sich der Verband.

In kurzer Zeit wurde der Rechtschutz von der Kriegsopferversorgung und dem Behindertenrecht auf alle sozialen Rechtsbereiche ausgeweitet. Der VdK hatte plötzlich sehr viel zu bieten und lockte immer mehr Menschen an: Menschen mit Behinderungen, Erwerbsunfähige oder Erwerbsgeminderte, Eltern von Kindern mit Behinderungen, Menschen mit Problemen auf dem Arbeitsmarkt, Pflegebedürftige und deren Angehörige, chronisch Kranke – aber auch Menschen, die sich dem VdK ideell verbunden fühlen. Die Mitgliederzahlen stiegen auf inzwischen mehr als eine Viertelmillion in Hessen und Thüringen. Die Verschmelzung der zwei Landesverbände 2003 hatte für weiteren Zuwachs gesorgt. Warum der Verband 70 Jahre nach der Gründung noch immer so erfolgreich ist? „Der VdK setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und kämpft an vielen Fronten für den Erhalt und Ausbau des Sozialstaats“, sagt der Kreisvorsitzende Helmut Müller. „Er ist eine Solidargemeinschaft, in der jeder für den anderen da ist und in der man sich für gemeinsame Ziele einsetzt.“ „Genau aus diesem Grund bin ich dem VdK beigetreten“, ergänzte Walter Schwind.

Foto (von links): Der Kreisvorsitzende Helmut Müller, die VdK Kreisassistentin Romy List, das 7000. Mitglied Walter Schwind und der Vorsitzenden des VdK Ortsverbandes Bad Orb, Kurt Acker.


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