Der ACE AutoClubEuropa beteiligte sich zu wiederholten Mal mit einer „Fahrradpannenstation“ beim längsten Straßenfest in Hessen „Kinzigtal Total“ und half schnell und unkompliziert bei Problemen mit dem Rad. Gleichzeitig fiel den fleißigen Helfern auf, dass erschreckend viele Radler bei der Jubiläums-Radveranstaltung Kinzigtal Total ohne Helm unterwegs gewesen sind. Eine spontane stichprobenhafte Zählung an dem Raderlebnistag in Gründau-Lieblos im schönen Kinzigtal ergab ein erschreckendes Ergebniss.




























„Ohne Helm geht man ein viel höheres Risiko für Kopfverletzungen“ sagt Roman Maschkowitz, Kreisvorsitzender vom ACE im Kreis Main-Kinzig/Wetterau. Er appelliert eindringlich an alle Fahrradfahrer in Zukunft immer einen Helm zu tragen. Maschkowitz begründet die u. a. damit, dass Verkehrsforscher der Uni Münster den Nutzen einer generellen Helmpflicht untersucht haben und zu dem eindeutigen Ergebnis kamen: „Wer mit Helm fährt, hat seltener eine Kopfverletzung“.
Radfahrer mit Helm kommen bei Unfällen vergleichsweise glimpflich davon: Sie erleiden deutlich weniger schwere Kopfverletzungen als Radler ohne Helm. Entsprechende Zahlen legten US-Forscher der Universität Arizona kürzlich auf einem Chirurgenkongress in Chicago vor. Ihre Auswertung der Daten von mehr als 6.200 Patienten, die nach einem Fahrradunfall ein Gehirntrauma erlitten, zeigt: Bei Helmträgern ist das Risiko für schwere Hirntraumata und auch für einen tödlichen Ausgang des Unfalls um etwa 60 Prozent geringer. Niedriger ist auch das Risiko für Wunden im oberen Teil des Gesichts.
Foto: Das Team der Radspezialisten vom ACE AutoClubEuropa an der Fahrradpannenstation hatten viel zu tun und trotzdem Zeit, eine spontane stichprobenhafte Zählung der Radfahrer ohne Helm bei Kinzigtal Total durch zuführen. Erschreckendes Ergebniss: Mehr als die Hälfte aller Radler waren ohne Helm unterwegs!
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de















