Die Verabschiedungen und Dienstjubiläen sind für Landrat Thorsten Stolz (SPD) immer auch ein Spiegelbild der großen Bandbreite der Aufgabenbereiche und Tätigkeitsfelder der Kreisverwaltung.
Die Verabschiedungen und Dienstjubiläen sind für Landrat Thorsten Stolz (SPD) immer auch ein Spiegelbild der großen Bandbreite der Aufgabenbereiche und Tätigkeitsfelder der Kreisverwaltung.
Vorrangig geht es dem Personaldezernenten allerdings um die verdiente Anerkennung sowie den Dank an die Beschäftigten, die zum Teil mehrere Jahrzehnte für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz waren.
So kann Gerhard Krieg aus Linsengericht auf eine inzwischen 40jährige Dienstzeit beim Main-Kinzig-Kreis zurückblicken. Schon 1976 hatte er bei einem Verwaltungspraktikum die Arbeit in der damaligen Außenstelle in Gelnhausen kennengelernt und anschließend hier eine Ausbildung begonnen. Bereits 1979 wurde er der Abteilung Verkehrswesen zugeordnet, wo er auch heute noch tätig ist. Wie Landrat Thorsten Stolz berichtete, ist die inzwischen erworbene Erfahrung „eine wichtige Qualifikation in dem vielfältigen Aufgabenbereich“. Zudem habe der Verwaltungsfachangestellte Gerhard Krieg in den vergangenen 40 Jahren auch eine Vielzahl von Änderungen und Anpassungen der Gesetze und Richtlinien im Verkehrswesen miterleben können.
„Unsere Beschäftigten sind die wichtigste Schnittstelle zu den Bürgerinnen und Bürgern und leisten hervorragende Arbeit“, betont der Landrat. Auch eine vergleichende Studie zu den öffentlichen Dienststellen in Europa zeige sehr deutlich, deutsche Amtsstuben seien viel besser als ihr Ruf. Die registrierte Zufriedenheit liege deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Dieses Ergebnis sei Bestätigung und Motivation zugleich, um auch künftig im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu wirken. Für die vier Jahrzehnte im Dienste des Main-Kinzig-Kreises dankte der Landrat dem begeisterten Sänger Gerhard Krieg und wünschte für die weitere Tätigkeit „viel Spaß und Erfolg“.
Zum 25jährigen Dienstjubiläum gratulierte der Landrat auch Petra Hudalla-Metzler, die im sozialen Dienst des Jugendamtes tätig ist. Zuvor war sie Jugendpflegerin der Stadt Büdingen und kam 1999 zum Main-Kinzig-Kreis. „Ich habe großen Respekt vor dieser in der Regel sehr problematischen und menschlich sehr schwierigen Tätigkeit“, sagte Thorsten Stolz. Ein sehr bewegtes Berufsleben geht für Dieter Tefarikis zu Ende. Der gelernte Kraftfahrzeugmechaniker aus Maintal kam nach zahlreichen Stationen im Sommer 1986 in die Kreisverwaltung. Aufgrund seiner technischen Qualifikation wurde er Hausmeister an der Erich-Kästner-Schule im Stadtteil Bischofsheim. Hier war er fast 32 Jahre lang im Einsatz und hat dabei zahlreiche Herausforderungen gemeistert. „Der Beruf des Hausmeisters verlangt nicht nur technisches Geschick, sondern auch ein großes Talent im Umgang mit Menschen und eine hohe Flexibilität und Belastbarkeit“, macht Landrat Thorsten Stolz deutlich.
Dieter Tefarikis habe diese Anforderungen in bester Weise erfüllt und dürfe sich nun auf „eine ruhige Rentenzeit“ freuen. Doch der begeisterte Fußballfan und leidenschaftliche Automechaniker hat sich bereits eine neue Aufgabe gestellt: Er wird sich einen Oldtimer herrichten und mit diesem stilvollen Gefährt gemeinsam mit seiner Frau auf Reisen gehen. „Ein interessantes Projekt“, für das Landrat Thorsten Stolz dem Ehepaar alles Gute wünschte. Außerdem überreichte er den drei Beschäftigten zu ihrem Ehrentag einen Blumenstrauß und ein Präsent. Auch der Personalratsvorsitzende Thomas Schmidt nutzte die feierliche Runde, um die Glückwünsche sowie Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit auszusprechen. Dabei machte er deutlich, dass die Würdigung der langjährigen Dienstzeiten für ihn weitaus mehr sind als ein Ritual, sondern ein geeigneter Anlass, um für die engagierte und zuverlässige Tätigkeit persönlich zu danken. Für die weiteren Jahre – im Dienst und auch im Privatleben – wünschte er allen Beteiligten Glück und Freude.
Die Grüße aus dem Referat für Frauenfragen und Chancengleichheit übermittelte Ute Pfaff-Hamann. Es sei aus ihrer Sicht ein Zeichen der engen Verbundenheit zum Kreis, wenn Kolleginnen und Kollegen hier über so lange Zeit tätig sind. Auch sie wünschte den „Hauptpersonen“ an diesem Tag viel Freude und Motivation für die weiteren Aufgaben. Abschließend dankte Personalleiter Harald Müller für den über viele Jahre gezeigten Einsatz im Sinne des Main-Kinzig-Kreises.
Foto (von rechts): Ute Pfaff-Hamann, Thomas Schmidt, Landrat Thorsten Stolz, Gerhard Krieg, Dieter Tefarikis und Harald Müller.
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