„Entwicklung zu einer Mountainbike-Region“

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Das Streckennetz für Mountainbiker wird immer dichter und vielfältiger. In den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Mountainbike-Begeisterten zusammen mit SPESSARTregional, dem Naturpark Hessischer Spessart sowie mehreren Spessart-Kommunen den Ausbau vorangetrieben.

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Fünf Jahre nach der Einweihung der ersten Routen konnten nun drei weitere symbolisch in Betrieb genommen werden.

Für die Umwelt- und Tourismusdezernentin Susanne Simmler (SPD) ist es „ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Region als Ziel für aktive Erholung“. „So langsam aber stetig entwickeln wir den Spessart und das Kinzigtal zu einer echten Mountainbike-Region, die überregionale Beachtung findet. Schon beim bundesweiten Kongress für den Mountainbike-Tourismus, der vor Kurzem in Bad Orb stattgefunden hat, sind wir als Main-Kinzig-Kreis mit dem, was wir hier unternehmen, über den grünen Klee gelobt worden. Das gibt Auftrieb für die nächsten Projekte“, so Simmler.

Mountainbiken spielt in der Tourismusdestination Spessart eine immer bedeutendere Rolle. Über die Spessart Tourismus GmbH als Vermarkter, den Naturpark Hessischer Spessart als Projektträger und Entwickler sowie viele Kooperationspartner aus der Region als Unterstützer werden seit einiger Zeit interessante Mountainbike-Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade geplant und umgesetzt. Diese sprechen verschiedene Zielgruppen an: den spontanen Ausflügler auf dem Rad wie auch den Kurzurlauber, der durch die Wälder und Wiesen des Spessarts geleitet wird. „Der Mountainbike-Tourismus ist ein wachsender Markt und wir finden im Main-Kinzig-Kreis eine hervorragende Ausgangssituation, um hier Touristen vielfältige Angebote zu machen“, sagte Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer von Spessart Tourismus.

Unter dem Motto: „Nach der Fertigstellung des einen Projekts ist vor dem nächsten Projekt“ sprach die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bei der Einweihung der neuen Mountainbike-Netze denn auch gleich das neue Großprojekt an, das sich derzeit in der Planungsphase befindet. Kreis- und länderübergreifend wird aktuell an der „Spessart-8“ gearbeitet, einer insgesamt rund 400 Kilometer langen Doppelschleife durch den hessischen und bayerischen Spessart. Simmler bettete das erweiterte Mountainbike-Netz und die „Spessart-8“ in die langfristige Strategie ein, „den Spessart und die Region rund um den Spessart für Mountainbiker zu einer der attraktivsten Reiseziele in Deutschland zu machen“.

Noch engere Verknüpfung mit Gastronomie und Hotellerie

„Wir schaffen gemeinsam die Infrastruktur für die Radfahrerinnen und Radfahrer. Diese gilt es in Zukunft noch enger zu verknüpfen mit der bestehenden Infrastruktur von Gastronomie und Hotellerie“, so Simmler. Zunächst einmal galt ihr Dank aber Hessen-Forst, den Kommunen sowie den aktiven Mountainbikern, die bei der Streckenfindung für die Mountainbike-Netze eingebunden waren und bei der weiteren Betreuung mitwirken. Einen besonderen Dank richteten sowohl Susanne Simmler als auch Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart, an Klaus Bergfeld aus Bad Orb und dessen Mitstreiter. Bergfeld hatte die Idee geboren, ein gut nutzbares, attraktives Mountainbike-Netz im Spessart zu schaffen und dabei über Städte- und Gemeindegrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. „Der Beharrlichkeit von Herrn Bergfeld sind diese Projekte zu verdanken“, brachte es Dänner auf den Punkt.

Ab 2012 wurden in einer Kooperation aus neun Kommunen und dem Naturpark die ersten Strecken im östlichen Main-Kinzig-Kreis geplant, durch das LEADER-Programm finanziell unterstützt und 2014 eingeweiht. Mit dem Flow-Trail in Bad Orb folgte das nächste Großprojekt, das 2017 mit der Einweihung abgeschlossen werden konnte. Nun wurde im dritten Schritt das Mountainbike-Netz über weitere fünf Gemeinden hinweg vergrößert: Freigericht, Hasselroth, Langenselbold, Linsengericht und Rodenbach – ebenso wie der Flow-Trail gefördert aus EU- und Landesmitteln.

„Es steckt viel Arbeit dahinter, vom Planen übers Abstecken und Beschildern bis hin zum Unterhalten der Strecken“, gab Klaus Bergfeld einen Einblick. Die Arbeit werde freiwillig durch verschiedene Vereine und Privatpersonen erledigt. Der jahrelange, kontinuierliche Einsatz lohne sich aber: „Wir haben hier gemeinsam ganz starke Marken aufgebaut und bauen diese weiter aus.“

In Niederrodenbach enthüllten die Beteiligten zur Einweihung gemeinsam eine der neuen Streckenkarten. Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna schloss sich den Dankesworten der Vorredner an und bekräftigte, stellvertretend für die beteiligten Städte und Gemeinden, die fruchtbringende Kooperation. „Die Strecken für Mountainbiker sind eine tolle Einrichtung und ein echter Mehrwert für die Kommunen und die Region insgesamt“, sagte Schejna.

Foto: „Nach der Fertigstellung des einen Projekts ist vor dem nächsten Projekt“: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Vierte von links) und die Kooperationspartner um Klaus Bergfeld (Sechster von links), des Naturparks um Geschäftsführer Fritz Dänner (Siebter von links) sowie aus den Kommunen, Vereinen und Verbänden nehmen schon die nächsten Ziele ins Visier.

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