Neuanpflanzung von circa 100 jungen Bäumen

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Jedes Jahr werden bei Hessen Mobil im Zeitraum von Oktober bis Februar Gehölzarbeiten entlang der Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Hessen durchgeführt.

Im Wesentlichen dienen diese Arbeiten der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit sowie der Baumerhaltung bzw. des Naturschutzes. Denn durch die Arbeiten wird sichergestellt, dass die Pflanzenwelt entlang Hessens Straßen den Verkehrsteilnehmern nicht die Sicht auf die Fahrbahn oder auf die Beschilderung versperrt und das Lichtraumprofil eingehalten wird. Totholz und kranke Bäume werden entfernt, um Unfälle durch herabfallende Äste zu vermeiden. Damit sich der Strauchbestand zudem gesund entwickelt, müssen Gehölze regelmäßig auf den Stock gesetzt werden. Das bedeutet, die Gehölze werden bis Bodennähe verkürzt und ausgedünnt. Dabei verbleiben die Wurzelstöcke im Boden; es erfolgt somit keine Rodung.

Dennoch sind bisweilen Baumfällungen nicht immer zu vermeiden. Dementsprechend pflanzt Hessen Mobil kontinuierlich auch neue Bäume als sogenannte Ersatzpflanzungen. Im Main-Kinzigkreis werden in dieser Pflanzperiode beispielsweise 41 neue Bäume an 10 verschiedenen Standorten gepflanzt. Zusätzlich werden im Wetteraukreis 61 Bäume an 25 Standorten nachgepflanzt. Bei den Neuanpflanzungen handelt es sich überwiegend um Linden, Ahorn und Hainbuche.

Zur Durchführung der Anpflanzungen sind keine Vollsperrungen erforderlich. Die Verkehrsteilnehmer werden in der Regel wechselseitig an der jeweiligen Arbeitsstelle vorbeigeleitet. Je nach Verkehrsbelastung erfolgt dies auch mittels einer verkehrsabhängig gesteuerten Baustellensignalanlage.

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