Diesen Monat startet die Naturschutzwacht in die neue Saison. Dies nimmt die Obere Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt zum Anlass, ihre Bilanz für das vergangene Jahr vorzulegen: Insgesamt haben die Forstämter dem RP rund 2150 Verstöße gegen die Schutzgebietsverordnungen gemeldet – darunter sehr viele Verstöße gegen Betretensverbote sowie gegen Anleingebote für Hunde und gegen Badeverbote.

Im Zuständigkeitsbereich des Forstamtes Hanau-Wolfgang wurden im vergangenen Jahr rund 200 Verstöße gegen Betretensverbote sowie über 400 Verstöße gegen Anleingebote für Hunde festgestellt. In Naturschutzgebieten mit Gewässern, wie dem Erlensee bei Erlensee mussten Besucher zudem vielfach auf Verstöße gegen das Badeverbot hingewiesen werden.
Hintergrund
Vor gut 25 Jahren wurde die amtliche Naturschutzwacht in Südhessen eingeführt und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Sie unterstützt die Überwachung von Schutzgebieten durch die Forstämter. Koordiniert werden ihre Einsätze vom Regierungspräsidium (RP) Darmstadt und den Leitstellen bei den Forstämtern. Bei Bedarf werden die Wachten auch gebietsübergreifend eingesetzt. Die Einsatzzeiträume sind regional verschieden und werden den Erfordernissen vor Ort stets aktuell angepasst. Die Einsätze finden von März bis Oktober statt – im Wesentlichen an Sonn- und Feiertagen.
Weitere Infos über die Arbeit der amtlichen Naturschutzwacht in Südhessen gibt es auf der Website des Regierungspräsidiums (rp-darmstadt.hessen.de) unter dem Suchwort „Naturschutzwacht“. Dort gibt es unter anderem ein Faltblatt mit weiteren Informationen und Ansprech-Personen.
Foto: Blick in das Naturschutzgebiet ‚Erlensee bei Erlensee‘. (Quelle: RP Darmstadt)
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