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Ute Pfaff-Hamann blickt auf 47 Dienstjahre zurück. Nach dem Besuch der Realschule begann sie zunächst beim Landkreis Hanau eine Ausbildung zur Verwaltungsangestellten und arbeitete beim Hessischen Landesdienst in der Abteilung Verkehrswesen. Als Hauptamtliche Ausbilderin leitete sie bis zur Geburt ihrer Tochter 1991 das Sachgebiet Aus- und Fortbildung beim Main-Kinzig-Kreis. Nach dem Erziehungsurlaub war sie von 1997 bis 2005 in der betrieblichen Suchtberatung tätig und wechselte dann in das Referat für Frauenfragen und wurde zur Frauenbeauftragten bestellt. Seit Januar 2013 leitete sie das Büro für Frauenfragen gleichzeitig  erfüllte sie  auch die Aufgaben der externen Frauenbeauftragten im Main-Kinzig-Kreis. Landrat  Thorsten Stolz (SPD),  Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD),  Cornelia Gasche vom Amt für Personalplanung und Organisation sowie Heinz Neuendorf vom Personalrat und Nicole Dein vom Referat für Frauenfragen und Chancengleichheit nutzten die Feierstunde und würdigten die herausragenden Leistungen der langjährigen Mitarbeiterin der Kreisverwaltung.

Thorsten Stolz  bezeichnete sie als „eines der letzten Urgesteine in der Kreisverwaltung“, nicht nur, dass sie auf eine beachtliche Karriere zurückblicken könne, sie zählt auch zu den Beschäftigten, die für viele Menschen im Haus und außerhalb der Verwaltung kreisweit eine Vertrauensposition inne hatte.  Stets habe sie sich weitergebildet, berufsbegleitend studiert und zusätzlich engagierte sie  sich ehrenamtlich, beispielsweise  als Schöffin, würdigte der Landrat ihr Engagement. Zielstrebigkeit zeichnete sie aus und immer wieder auch der Mut zu Veränderungen, besonders ihre Bereitschaft auch neue Aufgaben zu übernehmen, erwähnte Thorsten Stolz in seiner Rede.

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler sprach stellvertretend auch für die vielen Frauen, die Ute Pfaff-Hamann danken. „Der Dank gilt für den Einsatz für die Frauen, gerade für jene, die Ungerechtigkeit oder gar Gewalt erfahren mussten. Für den Einsatz zur Erhaltung der Frauenhäuser, für Einrichtungen wie die „Lawine“ in Hanau, aber auch für ihren großen Einsatz bei der Unterstützung der berufstätigen Frauen auf dem Gebiet der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betonte Susanne Simmler. Alle wünschten der zukünftigen Ruheständlerin ganz besonders Gesundheit und man freue sich auf  weitere Begegnungen, da sich Ute Pfaff-Hamann jetzt verstärkter ehrenamtlich bei Organisationen und Vereinen engagieren werde.

Foto: Nach 47 Jahren Tätigkeit in der Kreisverwaltung wurde Ute Pfaff-Hamann mit großem Dank im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet, darunter von Nicole Dein (Mitte) und Susanne Simmler.

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