MKK wächst weiter: 1.602 neue Bürger im vergangenen Jahr

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Der Main-Kinzig-Kreis wächst weiter: Das Hessische Statistische Landesamt hat jetzt die Bevölkerungszahlen für das komplette Jahr 2019 veröffentlicht. Der Main-Kinzig-Kreis hat demnach einen Zuwachs von 1.602 Menschen zu verzeichnen und zählt zum Stichtag 31. 12. 2019 insgesamt 420.552 Einwohnerinnen und Einwohner. In 19 Städten und Gemeinden des Landkreises gab es ebenfalls eine positive Entwicklung, zehn Kommunen erlebten einen Rückgang.

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„Diese Daten bestätigen die insgesamt gute Entwicklung der vergangenen Jahre. Das spricht für den Main-Kinzig-Kreis als attraktiven Wohnstandort. In den Städten und Gemeinden zwischen Maintal und Sinntal lässt es sich gut leben“, blickt Landrat Thorsten Stolz (SPD) auf die aktuelle statistische Auswertung. Der Main-Kinzig-Kreis wuchs prozentual um 0,38 Prozent und liegt damit im hessischen Landesdurchschnitt und auf etwa gleichem Niveau mit der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Groß-Gerau.

Die Steigerung im vergangenen Jahr liegt zudem in der Größenordnung von 2017, als 1559 Bürgerinnen und Bürger hinzugekommen waren. Im Jahr 2018 lag die Steigerung allerdings nur bei 742 Personen. Für Landrat Thorsten Stolz sind diese offiziellen Zahlen erneut klare Indizien für ein weiterhin hohes Potenzial und ein daraus resultierendes gesundes strukturelles Wachstum der Kommunen im Main-Kinzig-Kreis.

Prozentual die kräftigsten Zugewinne verzeichnete  die Stadt Erlensee, gemessen an der Bevölkerungszahl zu Beginn des Jahres 2019: Insgesamt 288 neue Einwohnerinnen und Einwohner bedeuten ein Wachstum von 1,93%. Dahinter liegen Bad Orb (+1,52%), Nidderau (+1,32%) und Langenselbold (+1,06%). Den deutlichsten Rückgang gibt es in Brachttal (-1,71%), Jossgrund (-1,59%), Steinau an der Straße (-0,83%) und Großkrotzenburg (-0,50%). In absoluten Zahlen stieg die Bevölkerungszahl in der Stadt Hanau am deutlichsten. Hier lag der Zuwachs im vergangenen Jahr bei 496 Personen (+0,49%) auf 96.492 Einwohnerinnen und Einwohner.

„Obwohl die Bevölkerungsentwicklung in den einzelnen Städten und Gemeinden durchaus unterschiedlich ist, lässt sich klar sagen, dass auch die eher ländlich geprägten Orte es schaffen, ihre Einwohnerzahlen zu stabilisieren. Das ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung eine erfreuliche Tendenz“, sagt Landrat Thorsten Stolz (SPD), der dem Main-Kinzig-Kreis mit Blick auf die Stärkung der Achse Frankfurt-Fulda eine weiterhin gute Entwicklung voraussagt.

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