Über 1.200 Jugendliche sind auf Hartz IV angewiesen

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Im September 2012 waren im Main-Kinzig-Kreis 1.224 Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren auf Hartz IV angewiesen.

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Jugendarmut im MKK ist keine gesellschaftliche Randerscheinung. 5,7 Prozent aller im Main-Kinzig-Kreis lebenden Jugendlichen sind direkt von Armut betroffen. „Diese jungen Menschen erfahren die gesellschaftliche Spaltung bereits in jungen Jahren, in dem sie in Verzicht aufwachsen und ein höheres Risiko für eine mehrfache Benachteiligung haben“, so der DGB-Kreisvorsitzende Klaus Ditzel.

Die Hartz IV-Regelsätze sind in den letzten Jahren deutlich hinter der Preissteigerungsrate zurück geblieben und können auch für Jugendliche das gesellschaftliche Existenzminimum nicht sicher stellen. „Neben materieller Entbehrung erleben diese Jugendlichen Arbeitslosigkeit und niedriges Erwerbseinkommen im Familienkontext sowie oftmals schlechtere Wohnverhältnisse und schlechtere Chancen im Ausbildungssystem und in der Arbeitswelt.

Hinzu kommt, dass sich Einkommensarmut auch verstärkt negativ auf die Gesundheit auswirken kann“ so Ditzel weiter. Nicht einmal ein Fünftel (192) der auf Hartz IV angewiesenen Jugendlichen ist arbeitslos gemeldet. Weitere 239 nahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil. Die weit überwiegende Mehrzahl der hilfebedürftigen Jugendlichen besucht noch die Schule, war in Ausbildung, erwerbstätig oder betreute ihre Kinder unter 3 Jahren.


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