Zulassungsstellen: Service verbessern

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) hat sich zu einem Gespräch mit Vertretern der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und den Kfz-Innungen der Kreishandwerkerschaften Hanau und Gelnhausen-Schlüchtern zum Thema Zulassungsstellen getroffen.

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Corona-bedingt hatte der Service seit März nicht wie gewohnt und vollumfänglich zur Verfügung gestanden. „Die vergangenen Monate haben stark an den Ressourcen gezehrt, sowohl in Kfz-Werkstätten und bei Autohändlern als auch bei uns in der Kreisverwaltung. Gleichwohl stehen wir zu unserem Wort, dass wir dort, wo es geht, den Service an den Zulassungsstellen nicht nur erhalten, sondern weiter verbessern werden“, erklärte Simmler.

Seit dem Frühjahr arbeiten die Zulassungsstellen weitgehend mittels Terminvergabe. Zunächst mussten auch einige Dienstleistungen in Hanau und Linsengericht reduziert oder umverteilt werden. Das Großraumbüro der Zulassungsstelle Schlüchtern musste bis Anfang September sogar ganz geschlossen werden. „Die Zeit haben wir für bauliche Veränderungen genutzt, um ab sofort pandemiefest den Servicebetrieb wieder hochzufahren. Das gilt im Übrigen für alle Servicestellen“, sagte Simmler. Einige Kräfte aus dem Bereich der Zulassungen seien dabei in der Hochphase der Pandemie ins Gesundheitsamt abgeordnet worden. Von einem dauerhaften Abzug oder gar einer Schließung einer Zulassungsstelle war aber nie die Rede, „auch wenn das eine einzelne Kreistagsfraktion in den letzten Wochen prominent behauptet und sich bis heute nicht klar von diesem substanzlosen Gerücht distanziert hat“, ergänzte Simmler.

Die Vertreter aus Verwaltung und Wirtschaft besprachen aktuelle Themen rund um Zulassungen. „Manche Verfahren der letzten Monate waren für die Händler nicht verständlich begründet, teils auch nicht logisch“, sagten etwa Obermeister Eberhard von Keutz und Klaus Zeller seitens der Kreishandwerkerschaften. Die IHK stellte eine Umfrage im Kfz-Handel vor, die das teils unterstrich. Demgegenüber lobten die Werkstätten und Händler laut IHK beispielsweise in Linsengericht – der Zulassungsstelle, die vorübergehend auch die Dienste für Händler aus dem Ostkreis übernahm – die „engagierten und gut organisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Susanne Simmler versprach, den Wunsch nach noch schnellerem, direkterem Informationsaustausch mit Werkstätten und Händlern sowie einige weitere Verbesserungsvorschläge umzusetzen. „Wir haben, trotz zeitweise größter Einschränkungen in der Coronazeit, immer fest ein Ziel im Blick: die Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, die für die Wirtschaft und Privatpersonen dringend notwendig sind. Das ist uns bei den Zulassungsstellen im Großen und Ganzen gelungen, auch wenn sich die Wartezeiten angesichts der besonderen Umstände leider erhöht hat. Das ließ sich nicht verhindern“, sagte Simmler. 

Die Anwesenden vereinbarten, im engeren Austausch zu bleiben. Konkret wollen sie sich im November wieder treffen, um die Umsetzung besprochener Anregungen für die jeweiligen Bereiche gemeinsam auszuwerten und weitere Themen zu besprechen. „Das Zulassungswesen im Main-Kinzig-Kreis erlebt in diesem Jahr eine Reihe von Wechseln und Veränderungen“, begründete Simmler die Fortsetzung der gemeinsamen Gesprächsrunde: „Corona war ein prägender Einschnitt, aber es kommen verwaltungstechnisch weitere auf uns zu. Vor allem betrifft das die Trennung der Zulassungsbezirke Kreis und Stadt Hanau, zunächst inhaltlich im Oktober, dann räumlich zum neuen Jahr. Hier müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Informationen und Hintergründe allen Beteiligten bekannt und verständlich gemacht werden. Da setzt der Main-Kinzig-Kreis gerne auf die Unterstützung der IHK und der Kreishandwerkerschaften.“

Foto: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (links) und der für Zulassungsstellen zuständige Leiter des Amts für Sicherheit, Ordnung, Migration und Integration, Silvio Franke-Kißner (vorne) besprachen mit Vertretern der IHK und der Kreishandwerkerschaften Themen rund um Zulassungsvorgänge.

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