Donnerstag: 30 neue Corona-Fälle, Maskenpflicht im Schulunterricht

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Das Infektionsgeschehen im Main-Kinzig-Kreis ist weiterhin hoch. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 30 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, womit der Inzidenzwert, der das Infektionsgeschehen in den vergangenen sieben Tagen beschreibt, nun bei 34 liegt. Ab 35 wäre die nächste Warnstufe des Landes Hessen überschritten.

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Der Verwaltungsstab des Main-Kinzig-Kreises hat am Donnerstag über die Lage gesprochen und aus den Bund-Länder-Beschlüssen resultierende Maßnahmen für den Landkreis vorbereitet, wie Landrat Thorsten Stolz (SPD) mitteilte. Die Beschlüsse zum Eindämmen des Infektionsgeschehens, auf die sich die Bundes- mit den Landesregierungen geeinigt haben, werden dabei ausdrücklich vom Main-Kinzig-Kreis begrüßt. „Wir hätten uns vor Ort aber gewünscht, dass viele der Maßnahmen über eine Landesverordnung einheitlich festgeschrieben worden wären. So sind nun sämtliche Kreisverwaltungen damit beschäftigt, jeweils eigene, aber möglichst ähnlich lautende Verfügungen herauszugeben“, erklärte Landrat Stolz. Für die Bereiche, die nicht in den Beschlüssen inbegriffen sind, wird der Main-Kinzig-Kreis zusätzlich eigene Verfügungen vorbereiten, kurzfristig mit Blick auf den Wiederbeginn des Schulbetriebs am Montag und darüber hinausgehende für den Lauf der kommenden Woche mit weiteren Punkten.

In den vergangenen Tagen war das Infektionsgeschehen schwerpunktmäßig bei privaten Treffen und Feiern sowie – ferienbedingt in jetzt wieder stärkerem Maße – bei Reiserückkehrern zu verorten. Covid-Fälle traten auch in Gemeinschaftseinrichtungen auf, waren aber nach Einschätzung des Gesundheitsamts gut unter Kontrolle zu halten. „Schulen und Kindertagesstätten bedürfen mit dem Ende der Herbstferien jetzt eines besonderen Schutzes, für den nun leider alleine die Kreise und kreisfreien Städte vor Ort sorgen müssen“, so Stolz. In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt wird der Main-Kinzig-Kreis daher zum kommenden Montag eine zunächst 14-tägige Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe verfügen. Weitergehende Maßnahmen bereitet der Main-Kinzig-Kreis in Hinblick auf die Bund-Länder-Beschlüsse vor. Das betrifft unter anderem private und öffentliche Feiern. Details dazu werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

Die am Donnerstag gemeldeten Infizierten wohnen in Gründau (8), Hanau (7), Maintal, Wächtersbach (je 4), Freigericht, Nidderau (je 2), Gelnhausen, Niederdorfelden und Rodenbach. Damit stieg die Gesamtzahl aller Fälle seit März auf 1.647. Davon gelten 1.280 als genesen, 314 Fälle sind „aktiv“. Stationär behandelt werden sieben Patientinnen und Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

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