Vollsperrung zwischen Gründau und Gelnhausen

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Innerhalb des Zeitraums zwischen Mittwoch, den 13.01.2021, und Freitag, den15.01.2021, muss für einen Tag die K 904 zwischen Gründau/Lieblos und Gelnhausen/Hailer-Meerholz voll gesperrt werden. Der vorhandene Baumbestand ist laut Hessen Mobil in diesem Bereich erneut von einer Pilzerkrankung befallen, welche schwerwiegende Schäden an den vorhandenen Eschen hervorruft und zum Absterben der Bäume führen kann.

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"Aufgrund herabfallender trockener Äste oder bereits abgestorbene Gehölze kann die Verkehrssicherheit daher in diesem Bereich nicht mehr gewährleistet werden. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer steht jedoch immer im Vordergrund. Die Fällung der betroffenen Eschen entlang der K 904 ist daher leider unumgänglich. Eine Umleitung wird selbstverständlich eingerichtet und ausgeschildert. Diese führt ab Hailer-Meerholz auf der K 862 zur Westspange L 3202 und von dort abzweigend auf die L 3333 über das Kinzigtal-Zentrum zur K 904 sowie in umgekehrter Fahrtrichtung. Der Sportplatz bleibt für Anlieger aus Richtung Lieblos erreichbar", teilt die Straßenverkehrsbehörde mit.

Der Erreger des Eschentriebsterbens, ein Schlauchpilz, stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde Anfang des Jahres 2000 erstmals auch in Deutschland nachgewiesen. Seitdem verbreitet sich der Pilz massiv. Eine nachhaltig wirksame Möglichkeit der Bekämpfung besteht derzeit noch nicht. Feuchte Witterung begünstigt zudem die Ausbreitung des Pilzes. Weitere begünstigende Faktoren sind außerdem Standorte mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, wie beispielsweise in Nähe zu Fließgewässern, in "Nebellöchern", oder Standorte mit später Sonne. Die im vergangenen Jahr auftretende Dürre und Hitze schwächten den vorhandenen Baumbestand zusätzlich. Die Verbreitung des Pilzes erfolgt durch die Sporen, welche im Sommer die gesunden Blätter infizieren und dem Erreger so das Einwachsen in junge Triebe und Stämme ermöglichen. Typische Symptome sind u. a.: Blattwelke, Blattverfärbung, abgestorbene Triebe und Äste, Rindenschädigungen sowie weithin sichtbare Kronenverlichtungen. Es bildet sich beständig ein hoher Totholzanteil.

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