Erstes „Drive In“-Testzentrum im Main-Kinzig-Kreis

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Seit diesem Montag sind die Öffnungszeiten an den drei Corona-Schnellteststandorten ausgeweitet worden, ab dem kommenden Montag (1.3.) wird zudem die Zahl der Standorte verdoppelt. Neben Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern öffnen dann Teststandorte in Bruchköbel, Langenselbold und Wächtersbach. Die Verantwortung und Koordination geht dabei auf das Deutsche Rote Kreuz über.

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Die Kreisspitze bedankte sich am Donnerstag sowohl bei den Alten- und Pflegezentren, die das seit Weihnachten vergangenen Jahres organisiert hatten als auch bei den DRK-Kreisverbänden Hanau und Gelnhausen-Schlüchtern, die nun übernehmen.

Landrat Thorsten Stolz (SPD) sprach allen Beteiligten „ein großes Dankeschön für dieses wertvolle und so viel Erleichterung bringende Projekt“. Seit dem 24. Dezember können sich bereits Personen, die einen Angehörigen in einem Alten- oder einem Pflegeheim besuchen wollen, an drei Stellen im Kreis auf das Coronavirus mittels Schnelltest testen lassen. Dieser Personenkreis ist seit dieser Woche um Schul-, Kita- und Kindertagespflegepersonal erweitert worden.

„In der derzeitigen Situation ist es wichtig, dass wir neben anderen Schutzmaßnahmen in den Schulen Testangebote machen, um punktuell Sicherheit zu haben. Bildungs- und Betreuungssysteme brauchen in diesen Zeiten besonderen Schutz. Dazu gehören Schnelltests. Wir können so Infektionen schneller erkennen und Infektionsketten möglichst gar nicht erst entstehen lassen. Das ist ein größerer Aufwand, aber der Nutzen ist um ein Vielfaches größer. Es geht um Sicherheit und Vertrauen und letztlich um den Schutz von Jungen und Alten in unserem Landkreis“, so Stolz.

Die Kreisverbände des DRK haben in den vergangenen Tagen die Übernahme und Ausweitung der Schnelltestzentren intensiv vorbereitet. Dabei kamen verschiedene Standorte und Verfahren für die neuen Testorte innerhalb der Stadtgebiete von Bruchköbel, Langenselbold und Wächtersbach in Betracht. In enger Abstimmung mit dem Verwaltungsstab des Kreises wie auch mit den jeweiligen Kommunen fiel die Entscheidung Mitte dieser Woche auf:

  • Bruchköbel, Bürgerhaus Oberissigheim, Waimerstraße,
  • Langenselbold, Parkplatz Freischwimmbad, Schwimmbadstraße, und
  • Wächtersbach, Messegelände, Main-Kinzig-Straße.

Der Standort in Wächtersbach hat die Besonderheit, dass er als „Drive In“ eingerichtet ist. Jeder Testberechtigte kann dort auf dem Messegelände an einem Zelt vorfahren und einen Abstrich direkt durch das Autofenster vornehmen lassen. Unverändert bleiben die Standorte in Hanau (Main-Kinzig-Halle, Eberhardstraße), Gelnhausen (Bildungspartner Main-Kinzig, Frankfurter Straße 30b) und Schlüchtern (Nebengebäude der Main-Kinzig-Kliniken, ÄND-Zentrale, Kurfürstenstraße 17).

Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler sieht in der Ausweitung der Orte wie auch der Zeiten „eine notwendige Anpassung an die neu hinzugekommenen Zielgruppen“. „Wer in einer Schule unterrichtet oder in einem Kindergarten die Vormittagsschicht hat, kann nicht so ohne Weiteres auch am Vormittag ein Schnelltestzentrum aufsuchen. Umgekehrt können das aber vielleicht Hauswirtschaftskräfte, Hausmeister oder anderes Personal aus Schulen und Kitas, die eventuell erst später am Morgen ihre Betreuungsarbeit beginnen, für sie ist ein Test vor 8 Uhr vielleicht möglich. An der Arbeitszeit soll und wird es nicht scheitern, dass jeder individuell für sich und sein Umfeld Sicherheit erhält. Zudem haben auch Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen noch mehr Flexibilität“, so Simmler.

Die Öffnungszeiten der drei beziehungsweise dann sechs Schnelltestzentren sind montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie an Wochenenden von 9 bis 12 Uhr. Aufgrund der möglicherweise steigenden Nachfrage hat sich das DRK entschlossen, für die meisten Zeitfenster eine Terminvergabe vorzusehen. Ein Termin kann dabei problemlos digital ausgemacht werden. Der entsprechende Link ist ab Samstag, 27. Februar, freigeschaltet und kann auf den Internetseiten des Main-Kinzig-Kreises, des DRK-Kreisverbands Gelnhausen-Schlüchtern sowie auf der Website des Rettungsdiensts im DRK-Kreisverband Hanau angeklickt werden.

Tests ohne vorherige Terminvereinbarung sind weiterhin von Montag bis Freitag jeweils von 17 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr möglich. Abweichend von den regulären Öffnungszeiten gibt es für Schlüchtern eine Besonderheit; ab der kommenden Woche ist mittwochs von 7 bis 12 Uhr und nachmittags nur von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

Mitzubringen sind in jedem Fall ein gültiger Lichtbildausweis und ein Formular, mit dem die zu Testenden nachweisen, dass sie eine Berechtigung für einen kostenlosen Schnelltest haben. Das ist bei Angehörigen von Menschen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen die Berechtigung für einen Besuch (stellt die Einrichtung aus). Bei Schulpersonal (Staatliches Schulamt/Schule/Schulträger), Kitapersonal, Erzieherinnen, Erziehern und Tagespflegepersonen (Kommune/Kita) stellen die jeweiligen Arbeitgeber die Bescheinigung aus. Nur in Ausnahmefällen können die Formulare in den Schnelltestzentren ausgegeben werden. Die Berechtigungsscheine verbleiben zwecks Dokumentation in den Testzentren.

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