Versorgung vor Ort – auch in Zukunft möglich?

Service

Milch und Brot, Frisches für den Mittagstisch, die tägliche Zeitung – wie gut ist es mit der heutigen und künftigen Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs in den ländlichen Kommunen bestellt?

Sturmius Dehm Brennholz GmbH

Wo künftig weniger Menschen leben, ist auch weniger Kaufkraft vorhanden. Nicht alle Läden und Einrichtungen werden sich halten können. Gleichzeitig liegen „Tante-Emma-Läden“ und mobile Händler im Trend. Auf der öffentlichen Regionalkonferenz am 20. März im Main-Kinzig-Forum wollen SPESSARTregional und der Main-Kinzig-Kreis über erste Ergebnisse aus dem laufenden Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge berichten und mögliche Perspektiven einer zukünftigen Nahversorgung aufzeigen und diskutieren: Vor allen Dingen jedoch wollen die Veranstalter für den Einkauf vor Ort begeistern, um das wohnortnahe Angebot im ländlichen Raum auch künftig erhalten zu können.

Denn schon lange hat man erkannt, wie wichtig das Angebot vor Ort ist und dass es sich rechnen kann. Dabei ist der Einkauf um die Ecke oder vor der eigenen Haustür mehr als die Versorgung mit Waren. Man trifft sich, tauscht sich aus und nimmt am sozialen Leben teil. Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, im nahen Umfeld Kontakte pflegen zu können. Die Regionalkonferenz "Nahversorgung" findet von 16 Uhr bis 19 Uhr im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums in Gelnhausen statt und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die an dem Thema interessiert sind. Der Eintritt ist kostenfrei.

Programm Regionalkonferenz Nahversorgung:

16:00 Uhr Hereinspaziert ...

Angebote zum Kennen- und Kaufenlernen:

1-2-3 Supermarkt, Kaufnah, Regionaler Handel

16:30 Uhr Begrüßung & Einführung

Dr. André Kavai, Erster Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises

Bürgermeister Lothar Büttner, Vorsitzender SPESSARTregional

17:00 Uhr Gut versorgt?!

Nahversorgung in SPESSARTregional – Ergebnisse & Perspektiven

Dr.-Ing. Elisabeth Appel-Kummer, Landschaftsplanung & Regionalentwicklung, Koblenz

17:30 Uhr Tante Emmas Enkel

Neue Dorfladenkonzepte – Beispiele & Erfahrungen

Dr. Michael Glatthaar, proloco, Göttingen

18:00 Uhr Versorgung bis an die Haustür

Mobile Händler und ihre Rolle in der Nahversorgung – ein Überblick

Hans-Heinrich Lemke, Vorsitzender Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels - Mobile Verkaufsstellen, Berlin

18:30 Uhr Versorgung zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Sicht aus verschiedenen Blickrichtungen

Martin Berg, Vorstandsvorsitzender Behindertenwerk Main-Kinzig e.V.

Dietrich Dehmer, Kaufnah, Bad Orb

Knut John, tegut „Das Lädchen für alles“, Fulda

Bürgermeister Frank Soer,Gemeinde Flörsbachtal

Martin Vossler, IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Hanau

19:00 Uhr Abschluss & Ausblick


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de