Mit dem Tod von Kurt Wilhelm verliert der Main-Kinzig-Kreis einen großen Menschenfreund.
Denn der langjährige Vorsitzende des Sportkreises Gelnhausen war nicht nur ein Vereinsmensch, sondern eine sozial sehr engagierte Persönlichkeit, würdigt Landrat Erich Pipa das Lebenswerk des begeisterten Fußballanhängers. „Ich denke mit großer Dankbarkeit an eine verdiente Persönlichkeit und einen aufrechten Kämpfer für das Ehrenamt“, sagt Pipa. Seit etwa 40 Jahren habe er Kurt Wilhelm in den unterschiedlichsten Funktionen und bei vielfältigen Aktivitäten erleben dürfen. Vor allem sei er dabei als „überzeugter Kümmerer“ in Erinnerung geblieben.
So habe er sich für Jugendliche der Arrestanstalt in Gelnhausen engagiert oder sich für schwerstbehinderte Menschen und Waisenkinder in Ungarn stark gemacht. „Kurt Wilhelm hat Patenschaften übernommen und zahlreiche Mitstreiter für die gute Sache gewonnen“, beschreibt Pipa die Verdienste des Verstorbenen. So konnte er die unwürdigen Zustände für die betroffenen Menschen entscheidend verbessern.
Nicht zuletzt habe er sich im Jugendhilfeausschuss für die Belange der jüngeren Generation eingesetzt. „Auch darüber hinaus hat sich Kurt Wilhelm aus politischer Überzeugung eingemischt und klar Position bezogen“, blickt der Landrat zurück. So zählte der Gelnhäuser seit 2004 unter anderem zum „Freundeskreis Erich Pipa“ und fungierte hier als Sprecher.
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