Mittwoch: Inzidenzwerte im MKK, Delta-Variante in drei Schulen

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Die Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt am Mittwoch bei 6,4. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt 9 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt, davon haben 8 ihren Wohnsitz im Main-Kinzig-Kreis. Intensivmedizinische Betreuung mit Unterstützung bei der Atmung benötigen 5 Personen.

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Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat außerdem Coronavirus-Fälle registriert, von denen folgende Schulen betroffen sind: In Gelnhausen die Beruflichen Schulen (2) und in Hanau die Wilhelm-Geibel-Schule. Es wurde zudem ein zurückliegender Fall mit der  Delta-Virusvariante erfasst. Davon betroffen sind voraussichtlich in Hanau die Otto-Hahn-Schule (2), Pestalozzi-Schule und Lindenau-Schule (3). Hier besteht der Verdacht, dass die Virus-Variante aus dem familiären Umfeld in die drei Schulen getragen wurde und zwei weitere Kinder angesteckt wurden. Das Team Schule des Amtes für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat seine Arbeit aufgenommen, ermittelt weitere Kontakte und hat weitere PCR-Tests vermittelt. Die betroffenen Klassen wurden von den Schulleitungen vorsorglich nach Hause geschickt, bis die PCR-Testergebnisse vorliegen. Generell gilt: Auch bei der Delta-Variante des Coronavirus gelten dieselben Hygiene- und Abstandsregeln sowie Quarantänebestimmungen.

„Wir alle dürfen uns über die niedrigen Inzidenzzahlen freuen. Aber wir dürfen den Fehler nicht ein weiteres Mal machen und denken, dass das Virus gänzlich weg ist. Zwar stecken sich im Main-Kinzig-Kreis deutlich weniger Menschen mit dem Coronavirus an als das noch vor ein paar Wochen der Fall war. Jedoch reichen schon wenige Fälle aus, um das Infektionsgeschehen wieder aufflammen zu lassen. Gerade vor dem Hintergrund der Delta-Variante müssen wir alle, jeder einzelne, weiterhin verantwortlich handeln und besonnen bleiben. Umso wichtiger ist es, weiterhin regelmäßige Schnelltests – unter anderem auch in den Schulen - vorzunehmen, damit wir in der Lage sind, auftretende Fälle schnell zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen. Auch das Fortschreiten der Impfkampagne bei Ärzten und in den Impfzentren trägt dazu bei, dass wir dem Virus immer mehr entgegenzusetzen haben“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD).

Eine Ausbreitung des Coronavirus lasse sich nur durch das aktive Zutun eines jeden Einzelnen verhindern oder zumindest bremsen. Wichtig bleibe das regelmäßige Testen und das Befolgen der Abstands- und Hygieneregeln, auch wenn die Infektionszahlen derzeit im Main-Kinzig-Kreis niedrig seien. Zudem weist der Main-Kinzig Kreis nochmals auf die Möglichkeit hin, dass in den nächsten beiden Wochen Impfaktionen mit dem Impfbus am 26. Juni in Schlüchtern und am 3. Juli in Nidderau stattfinden. Parallel dazu besteht an diesen Tagen die Möglichkeit, sich ohne Termin in den beiden Impfzentren in Hanau und Gelnhausen impfen zu lassen (wir berichteten).

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