Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche ausgezeichnet

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Große Freude in Fulda, Dreieich, Darmstadt, Hanau, Bruchköbel und Ronneburg: Gleich sechs gemeinnützige Vereine und Einrichtungen wurden von der Town & Country Stiftung für ihr beispielhaftes Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche ausgezeichnet – und erhielten die damit verbundene Förderung in Höhe von jeweils 1.000 Euro.

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Stiftungsbotschafterin Michaela Sierra Lois gratulierte den Preisträger:innen, beeindruckt von deren vielseitigem und unermüdlichem Engagement: „Was Sie hier mit Herzblut und Leidenschaft leisten, um Kindern Halt, Perspektiven und bessere Chancen zu bieten, wie Sie sich dafür einsetzen, die Schwächsten zu stärken: Das verdient unseren größten Respekt. Ohne Sie alle wäre unsere Gesellschaft weitaus ärmer“, würdigte sie die Arbeit der Mitarbeiter:innen und Ehrenamtlichen der ausgezeichneten Projekte, auch im Namen der Erfurter Town & Country Stiftung.

Der 9. Town & Country Stiftungspreis fördert erneut deutschlandweit soziales Engagement für körperlich, geistig und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem oder religiösem Hintergrund: Dafür setzen sich in ganz Deutschland Kindergärten, Schulen und gemeinnützige Vereine ein. Sie helfen und fördern mit Bildungs-, Integrations- und Inklusionsprogrammen, mit Therapieangeboten und Trauerbegleitungen. Dieses Engagement trägt dazu bei, dass junge Menschen gleiche Chancen auf Bildung und Lebensqualität erhalten.

Im Rahmen des diesjährigen Stiftungspreises werden folgende Projekte unterstützt:

  • Der VDSIS – Von der Straße ins Studio e. V. in Fulda vermittelt seit 2010 Kindern und Jugendlichen Werte durch Musik, fördert junge Talente und wirkt in der Gewalt- und Drogenprävention. Im Projekt „Reimen, rappen, lachen – Unsere Reimrapgeschichte“ werden mehrsprachig aufwachsende Kinder an die deutsche Sprache herangeführt. In einem digitalen Workshop reimen sie gemeinsam mit einem Medienpädagogen; das Ergebnis ist ein Buch zur Erinnerung für alle teilnehmenden Kinder mit ihren eigenen Reimen und Bildern. Dieses und der Einsatz des Medienpädagogen werden mit der Fördersumme finanziert.
  • Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Hanau möchte mit einer Reittherapie eine therapeutische Intervention für traumatisierte Kinder und Jugendliche anbieten, deren bisherige Lebenserfahrung aus Vernachlässigung und Gewalt besteht und die oft an Bildungsstörungen leiden. Für die Finanzierung der wöchentlichen Reitstunden ist der Verein auf Spenden angewiesen und setzt hier auch die Fördersumme ein.
  • Der Sportgemeinschaft Eiche Darmstadt 1951 e. V. bietet verschiedenste Sportarten unter einem Dach an. Mit den beiden Projekten „Sport für alle Kinder“ und „Sport gegen Kinderarmut“ setzt sich der sozial engagierte Verein gezielt für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein und wurde dafür bereits mehrfach ausgezeichnet. Derzeit ermöglicht er 45 Kindern die beitragsfreie Teilhabe, unterstützt die Familien bei der Anschaffung von Kleidung und Ausrüstung und nutzt dafür auch die Fördersumme.
  • Der Dreieicher Verein für Sport und Therapie am Pferd e. V. verbindet Erfahrung aus dem Reitsport mit neusten Erkenntnissen aus der medizinischen Therapie – im therapeutischen Reiten. Er sammelt Gelder, um therapiebedürftigen Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien die Reittherapie zu finanzieren – hierfür wird auch die Fördersumme genutzt.
  • Der LaLeLu e. V. Bruchköbel unterstützt, berät und begleitet Familien mit unheilbar kranken und verstorbenen Kindern im Umkreis von 50 Kilometern um den Vereinssitz. Hier hat der Verein ein großes Gartengrundstück mit Erinnerungsgarten für die verstorbenen Kinder eingerichtet und gemeinsam mit den betroffenen Familien gestaltet. Für wetterunabhängige Nutzung wurde ein Zelt angeschafft; der Förderbetrag wird in eine wetterfeste Zelt-Unterlage bzw. Fallschutzmatten verwendet.
  • 40 Kinder der zwei Waldgruppen der Kita „Die kleinen Ritter“ in Ronneburg nutzen bisher zwei Hütten für Elterngespräche, Gruppenaktivitäten und Mahlzeiten. Zwar sind die Kinder bei jedem Wetter im Wald unterwegs, wünschen sich jedoch einen weiteren Rückzugsort für intensiveres und wetterunabhängiges Forschen und Experimentieren. Deshalb wird – auch mithilfe des Förderpreises – ein Bauwagen angeschafft.

Foto: Der Förderverein der Kita „Die kleinen Ritter“ in Ronneburg wird den Preis der Town & Country Stiftung nutzen, um einen Bauwagen anzuschaffen (von links): Bürgermeister Andreas Hofmann, Kitaleiterin Janet Kulke, Stiftungsbotschafterin Michaela Sierra Lois, stellv. Kitaleiter Nicolai Weis, Peter Amend, Vorsitzender des Fördervereins. Quelle/Fotografin: Jessica Nowacki (Sierra Massivhaus GmbH & Co. KG)



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