Spenden ermöglichen Neugestaltung der Kinderklinik-Dachterrassen

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Ein farbenfroher und abwechslungsreicher Bewegungsraum an der frischen Luft – dieser soll bereits im nächsten Jahr an der Gelnhäuser Kinderklinik entstehen.

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Denn die zwei Dachterrassen der Klinik werden auf kreative Weise umgestaltet. Hierfür präsentierten der Förderverein Barbarossakinder und das Planungsbüro XQUADRAT nun das Konzept. Im Vordergrund steht es, die kleinen Patienten zur gesundheitsförderlichen Bewegung im Freien einzuladen und ihnen gemeinsam mit ihren Eltern etwas Abwechslung vom Krankenhausalltag zu bieten.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die zwei großen Dachterrassen in den letzten Monaten leider nicht genutzt werden. Doch auch schon vorher waren die Terrassen optisch und im Hinblick auf ihre Ausstattung in die Jahre gekommen. „Es ist unser großer gemeinsamer Wunsch, dass diese tollen und großzügigen Freiflächen den Familien wieder zur Verfügung stehen“, so Bettina Büdel, erste Vorsitzende der Barbarossakinder: „Denn hier haben Kinder und Eltern die Möglichkeit, sich an der frischen Luft aufzuhalten, ohne die Kinderstation verlassen zu müssen.“ Somit setzte sich der Förderverein eine kindgerechte Neugestaltung dieser Bereiche zum Ziel. Eine Idee, die von zahlreichen privaten und institutionellen Spendern mit großer Unterstützungsbereitschaft honoriert wurde. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen der Region unserem Aufruf folgen, ihren Teil zu diesem besonderen Projekt beizutragen“, erklärt Christine Jessl, die ehrenamtliche Geschäftsführerin des Vereins.

Der planerischen Aufgabe angenommen hat sich das Planungsbüro XQUADRAT aus Gelnhausen. Nach ausführlichen Gesprächen zwischen Klinik, Verein und Architekten präsentierten der Geschäftsführer Andreas Malle und die leitende Architektin Lara Malle nun das Konzept für die Spielterrassen. „Das hebt sich ab von normalen Spielplätzen“, darin sind sich die Vereinsvertreter einig. „Wir haben selbst Kinder und Enkelkinder und möchten, dass es ihnen gut geht“, so Andreas und Lara Malle: „Wenn es uns gelingt, mit unseren Ideen dazu beitragen, den Patienten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, haben wir unser Ziel erreicht.“ Somit haben sie sich dazu entschlossen, ihr gesamtes Honorar an den Förderverein zu spenden: „Es ist uns eine Ehre, das machen zu dürfen.“

In den Plänen spiegelt sich der Anspruch wieder, den Kindern ein abwechslungsreiches und anregendes Spielerlebnis zu ermöglichen. Gleichzeitig war von Beginn an klar: Vor dem Hintergrund der besonderen Bedürfnisse von Krankenhauspatienten muss ein realistischer Blick eingenommen werden, insbesondere darauf, das Verletzungsrisiko so gering wie nur möglich zu halten. Auch sollen sich kleine und große Kinder, Mädchen wie Jungen, gleichermaßen wiederfinden. Konzeptionell ist es gelungen, das moderne und farbenfrohe Innenkonzept der erweiterten Kinderklinik auf den Außenbereich zu übertragen. Mit „Piraten“ und „Dschungel“ sind zwei fantasievolle Themenwelten vorgesehen, die sich spielerisch ergänzen.

Gemeinsam ist beiden Themenwelten, dass sich gleichermaßen offene Spielflächen, Rückzugsmöglichkeiten, aber auch diverse Sitzmöglichkeiten und Sonnensegel wiederfinden. Angedacht sind zudem zwei große Wandbilder, welche zum Entdecken einladen. Hochwertige Fallschutzmatten sind nicht nur aus Sicherheitsgründen wichtig, sondern sollen durch ihre Verschiedenfarbigkeit auch zu Bewegungsabläufen animieren. In der Themenwelt „Dschungel“ sind beispielsweise ein Barfuß-Pfad, Seile zum Schaukeln, Hängematten und kleine Bodentrampoline geplant. Bei den „Piraten“ sollen ein Hüpfspiel, eine niedrige Kletterwand und ein begehbares Piratenschiff die Patienten erwarten. „Es ist sowohl für vorsichtige, aber auch für etwas mutigere Kinder etwas dabei“, fasste Regina Günther, Beauftragte für Kommunikation bei den Barbarossakindern, zusammen.

„Das Konzept ermöglicht es, dass sich Kinder je nach Gesundheits- und Allgemeinzustand gemeinsam mit ihren Eltern nicht nur an der frischen Luft aufhalten können, sondern sie zudem Anregungen für Bewegung und Geschicklichkeit finden können“, hob Dr. Hans-Ulrich Rhodius, Chefarzt der Kinderklinik, der zusammen mit der pflegerischen Bereichsleiterin Alma Ekic die Pläne betrachtete, anerkennend hervor: „Das unterstützt den Genesungsprozess der Patienten und bietet Erholung auch für Eltern, damit sie wieder Kraft sammeln können.“ Die Umgestaltung der Dachterrassen sei für die Kinderklinik ein wirkliches Highlight, so der Chefarzt: „Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns. Das Projekt ist auch für unsere Mitarbeiter ein großer Motivationsschub.“ Jörg Karnelka, stellvertretender Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, richtete im Namen der gesamten Klinik einen großen Dank an alle, die sich mit Leidenschaft für das die Ideenfindung und -umsetzung einsetzen.

Um die Langlebigkeit der Anschaffungen zu gewährleisten, wird eine gute und witterungsbeständige Qualität angestrebt. Außerdem gilt: „Wir möchten hier so nachhaltig und regional wie möglich arbeiten“, so Andreas Malle. Nur dank des großartigen Engagements zahlreicher Spender sei ein solch umfangreiches gemeinschaftliches Bauprojekt möglich, erklärte Ole Schön, Beauftragter für Finanzen bei den Barbarossakindern. Auch er richtete seinen Dank sowohl an das Unternehmen XQUADRAT, welches sich auf vorbildliche Weise einbringe, als auch alle weiteren Unterstützer. Mittlerweile sei das Projekt zu einem solchen Herzensprojekt geworden, dass der Verein beschlossen habe, den Umfang auszuweiten und die Finalisierungsphase mit dem 10-jährigen Vereinsjubiläum im kommenden Jahr zu verbinden. Schön erklärte: „Wir sind stolz auf den hohen Betrag, den wir bereits verplanen können. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn weitere Privatpersonen und Firmen unserer Region hierin eine Möglichkeit sehen, sich für die Kinder unserer Region einzusetzen.“ Interessierte finden weitere Informationen auf der Website www.barbarossakinder.de. Hier lässt sich auch ein Blick in die ersten Pläne werfen. Wer sich daraufhin zur Spende entscheidet, kann dies gern über das Konto der Barbarossakinder e.V. bei der Kreissparkasse Gelnhausen (IBAN: DE62507500940037002954) tun oder mit den Vereinsvertretern Kontakt aufnehmen.

Foto: Vertreter der Barbarossakinder, des Unternehmens XQUADRAT sowie der Main-Kinzig-Kliniken bei der Präsentation des Gestaltungskonzepts für die Dachterrassen der Gelnhäuser Kinderklinik.



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