Seit dem Frühjahr gibt es bereits regelmäßig Sprechstunden-Angebote, die sich stark an den Bedarfen orientieren. Zu medizinischen Fragen und Fragen der beruflichen Integration sind Mitarbeitende des Main-Kinzig-Kreises sowie des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) bereits zu festen Zeiten vor Ort und laden zu den Gesprächen schriftlich ein.

Da in den vergangenen Tagen häufiger Fragen zum Rechtskreiswechsel aufgetreten sind, bildet dies ab der kommenden Woche einen zusätzlichen Schwerpunkt der Aufklärungsarbeit. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat diese Zusatzangebote nach Gesprächen auf Arbeitsebene und im Verwaltungsstab des Kreises auf den Weg gebracht. Zum 1. Juni hat sich bundesweit eine bedeutende Änderung ergeben, die nicht ohne Folgen für die Menschen aus der Ukraine geblieben ist. Da die meisten von ihnen seither auf der Grundlage des Sozialgesetzbuchs II betreut werden („Hartz IV“), die anderen auf Grundlage von Sozialgesetzbuch XII durch das Amt für soziale Förderung und Teilhabe (Sozialamt), gelten teils neue Voraussetzungen, die Vertriebene zu erfüllen haben. Ebenso bedeutete dies für die zuständigen Stellen in der Kreisverwaltung und dem KCA eine größere Veränderung, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch: die Unterstützung, Begleitung und größtenteils auch Beratung von rund 4.000 Leistungsbeziehenden zusätzlich.

Als Grundlage, um den Menschen aus der Ukraine Sozialleistungen zu gewähren und auszuzahlen, ist eine Meldung beim Kreis nötig sowie ein Antrag, der online ausgefüllt werden kann. Die Adressen, Unterlagen und begleitenden Informationen sind auf vier Sprachen (deutsch, englisch, ukrainisch, russisch) zu finden auf den Internetseiten des Main-Kinzig-Kreises (www.mkk.de) sowie des KCA (www.kca-mkk.de). Der Kreis bittet noch einmal alle Ukrainerinnen und Ukrainer beziehungsweise deren Unterstützende, die Informationsquellen zu nutzen und die Formulare frühzeitig auszufüllen. Anträge gibt es auch in Papierform, beispielsweise in der Kreisverwaltung oder in den Rathäusern. Der Main-Kinzig-Kreis empfiehlt aber dringend den Online-Weg, über den auch Dokumente hochgeladen werden können.

Der weit überwiegende Teil aller Personen, die beim Main-Kinzig-Kreis gemeldet und unterstützungsberechtigt sind, erhalten bereits verlässlich ihre Hilfen. Wo dies nicht der Fall ist, kann es zum einen sein, dass die betreffende Person bereits durch die Aufnahme einer Arbeit die Möglichkeit hat, sich selbst zu versorgen und auch selbst die Miete zu bezahlen. Andere Gründe sind jedoch ebenso denkbar. Daher will sich der Kreis mit den Einzelfällen noch mal genauer befassen und einen direkten, niederschwelligen Austausch bieten.

Die Termine für die Sprechstunden werden über die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister innerhalb der Städte und Gemeinden verbreitet. Der Main-Kinzig-Kreis wird die Angebote dezentral an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet machen, beginnend ab der kommenden Woche. Fragen zur Registrierung, zur Miete, zur Krankenversicherung, zu Geldleistungen oder anderen Aspekten der Ukrainehilfe können dann direkt an Fachleute des Kommunalen Centers für Arbeit beziehungsweise des Main-Kinzig-Kreises gerichtet werden. Aktuelle Hinweise und Kontaktmöglichkeiten zum Main-Kinzig-Kreis und zum Kommunalen Center für Arbeit sind online auf vier Sprachen zu finden auf www.mkk.de unter „Ukrainehilfe MKK“.


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