Förderung der Zusammenarbeit zwischen Geschichtsvereinen

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Die Jahrestagung der "Vereinigung für Heimatforschung in Vogelsberg, Wetterau und Kinzigtal e.V." wurde im Bürgerzentrum beim Rathaus in Groß-Karben gehalten.

Anlass war, dass der Karbener Geschichtsverein und auch die Stadt Karben auf 50 Jahre Bestehen zurückblicken können. Die Tagung war schon für 2020 vorgesehen und musste Coronabedingt um zwei Jahre verschoben werden.

Die 1951 gegründete Vereinigung ist die Dachorganisation von 54 Geschichtsvereinen in Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis und Altkreis Lauterbach. Sie deckt damit ganz ungefähr den Einzugsbereich der Flüsse Nidda und Kinzig im Viereck Schlüchtern-Schotten-Butzbach-Hanau ab, eine geografisch zusammengehörige Region, die im Mittelalter auch politisch und kirchlich zusammengefasst war.

Mit 27 Geschichtsvereinen stellt der Wetteraukreis die meisten (Altenstadt, Bad Nauheim-Schwalheim, Bad Nauheim-Steinfurth, Bad Vilbel, Büdingen, Büdingen-Verein zur Erhaltung der Ruine Hardeck, Butzbach-Hochweisel, Echzell, Florstadt, Friedberg, Friedberg-Ockstadt, Friedberg-Ossenheim, Gedern, Gedern-Seemental, Glauburg, Karben, Limeshain, Münzenberg, Nidda, Niddatal-Assenheim, Ortenberg, Ranstadt, Reichelsheim, Rockenberg, Rosbach, Rosbach-Rodheim, Wölfersheim). Aus dem Main-Kinzig-Kreis kommen 22 (Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Brachttal, Erlensee, Freigericht, Gelnhausen, Gelnhausen-Meerholz/Hailer, Gelnhausen-Haitz, Gründau, Hanau, Hanau-Kleinauheim, Hanau-Mittelbuchen, Hanau-Steinheim, Hasselroth, Langenselbold, Linsengericht, Nidderau-Heldenbergen, Nidderau-Windecken, Ronneburg, Steinau, Wächtersbach), 5 stellt der Vogelsbergkreis (Freiensteinau, Lauterbach, Schotten, Ulrichstein-Museum im Vorwerk, Ulrichstein-Verein zur Erhaltung der Burgruine). Die Vereinigung sieht ihre Hauptaufgabe in der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Geschichtsvereinen und auf die Region bezogener Geschichtsschreibung. Die längst zur Tradition gewordenen Jahrestagungen werden jeweils von einem der Mitgliedervereine ausgerichtet, mit gleichbleibendem Programmrahmen (zwei Vorträge zu heimatgeschichtlichen Themen - Führung durch den gastgebenden Ort und geselliges Beisammensein).

Die diesjährige Tagung begann mit Begrüßungen durch den Vorsitzenden der Vereinigung Christian Vogel (der über den Stand des derzeitigen Haupanliegens der Vereinigung, die Nutzung der Büdinger Rentkammerarchive, berichtete) den Bürgermeister von Karben Guido Rahn und den Vorsitzenden des Geschichtsvereins Karben, Jürgen Hintz.

Der Vortrag des Tages lag bei Dr. Dieter Wolf, früher Stadtarchivar und Museumsleiter in Butzbach. Er stammt aus dem Nachbarort Nieder-Wöllstadt und ist der beste Kenner der Geschichte von Karben. Um allen sieben Ortsteilen gerecht zu werden, hatte er seinen Vortrag in eine Fülle von Themen gegliedert, die er einzeln für jeden Ortsteil behandelte. Gesamtanlagen der Orte und historische Bauten hatten dabei einen zentralen Platz, auch auf das Blum-Denkmal in Petterweil wurde eingegangen. Im zweiten Vortrag stellte nach dem gemeinsamen Mittagessen der Leiter des Museumsdienstes des Landwirtschafts- und Heimatsmuseum Karben Rainer Obermüller, stellv. Vorsitzender des Geschichtsvereins, das Museum vor, das anschließend besichtigt werden konnte. Das Museum befindet sich im Ortskern von Groß-Karben im Degenfeldschen Schloss hinter dem Leonhardischen Schloss. Der Tag klang aus mit gemeinsamem Kaffeetrinken im ev. Gemeindezentrum.

Die diesjährige Mitgliederversammlung wird voraussichtlich in Rockenberg sein.


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