„Hitzetelefon“ für Ältere und chronisch Kranke wird fortgesetzt

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Die nasskalten Tage des Frühjahrs gehen langsam zu Ende, viele Menschen freuen sich mit Blick nach draußen auf steigende Temperaturen und den bevorstehenden Sommer. Doch dann muss auch mit den ersten Hitzewellen gerechnet werden, die wegen des Klimawandels häufiger und in einer größeren Intensität auftreten können. Heiße Tage und schweißtreibende Nächte belasten den Körper und können negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Insbesondere für ältere, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen kann Hitze besonders anstrengend sein.



Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises bietet daher wie im vergangenen Jahr als besonderen Service für diese Personengruppe eine telefonische Beratung an, wenn der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Hitzewarnung für den Main-Kinzig-Kreis herausgibt. Man unterscheidet zwei Hitze-Warnstufen. Bei Stufe 1 warnt der DWD vor starker Wärmebelastung. Diese liegt vor, wenn die gefühlte Temperatur an zwei Tagen in Folge über 32 Grad liegt und es sich nachts kaum abkühlt. Stufe 2 warnt vor extremer Wärmebelastung mit Temperaturen über 38 Grad. Weitere Informationen zu den Warnstufen finden sich auf den Seiten des DWD unter www.dwd.de.

Geschulte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Amtes werden in solchen Fällen anrufen und allgemeine Tipps geben, wie man sich vor der Hitze schützen kann und weniger belastet durch die heißen Tage kommt. Während des Telefonats wird außerdem darauf geachtet, ob es Hinweise auf eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung gibt. Bei Bedarf können Angehörige oder die Hausarztpraxis informiert werden. Eine individuelle Gesundheitsberatung findet aus medizinischen und haftungsrechtlichen Gründen nicht statt.

„Das Hitzetelefon unterstützt und ergänzt das hessische Hitzewarnsystem, indem es insbesondere Personen mit einer erhöhten Gesundheitsgefährdung bei starker Wärmebelastung zeitnah über drohende Hitzeextreme informiert. Über gesundheitliche Gefahren im Kontext von Hitzeperioden aufzuklären, hilft den Betroffenen und ihren Angehörigen dabei, sich besser auf solche extremen Wetterphasen einzustellen“, erklärt Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amtes für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises. „Wir haben im vergangenen Jahr gesehen, dass es durchaus eine ganze Reihe von Menschen gibt, die gerne auf dieses Angebot zurückgreifen. Gerade Menschen, die allein leben, haben dadurch noch einmal einen Kontakt zusätzlich, mit dem sie sich austauschen können und wo im Falle eines Falles direkt medizinische Unterstützung eingeholt werden kann. Das ist auch für Angehörige, die nicht im selben Haus wohnen, eine Erleichterung“, erklärt Landrat Thorsten Stolz.

Wie kann man sich für das Hitzetelefon anmelden?

Zunächst müssen sich alle Interessierten beim Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr registrieren. Unter Telefon 06051 8517000 werden alle notwendigen Informationen für die Registrierung mitgeteilt. Auch per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Interessierte Kontakt zu den Mitarbeitenden aufnehmen. Die registrierten Personen werden in der Zeitspanne vom 17. Juni bis zum 30. August über alle aktuellen Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) telefonisch informiert. Die Anrufe erfolgen in der Regel zwischen 8.30 und 12 Uhr.  Dieser Service ist kostenlos.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


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