Gelnhausen und Linsengericht: Neuigkeiten zum Trinkwasser

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Nachdem das Abkochgebot durch das Gesundheitsamt des MKK angeordnet wurde, wurde umgehend mit der Chlorung des Trinkwassers in den betroffenen Gebieten begonnen. Da das Trinkwassernetz ein großes Volumen besitzt (Rohrleitungsinhalte, Volumen der Hochbehälter/Speicher) und die eingesetzten Chlorkonzentrationen innerhalb der Vorgaben der Trinkwasserverordnung bleiben müssen, dauert die Chlorung des gesamten Netzes einige Tage.



Um dies zu beschleunigen, haben die Stadtwerke eine Netzspülung durch die Öffnung von Hydranten erzeugt. "Bis Sonntag hatte sich das Chlor schon spürbar im Versorgungsnetz verteilt, seit heute Morgen haben Messungen an den Endhydranten bestätigt, dass das Netz nun mit Chlor desinfiziert wurde. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt wurden nun an verschiedenen Stellen im Ortsnetz Wasserproben entnommen, die aktuell im Labor analysiert werden. Sobald die Ergebnisse der Laboruntersuchungen vorliegen, werden diese mit dem Gesundheitsamt besprochen und die weitere Vorgehensweise festgelegt. Mit den Ergebnissen der Laboranalysen rechnen wir in den kommenden Tagen. Bis zur Freigabe durch das Gesundheitsamt bleibt das Abkochgebot für die betroffenen Gebiete vorsorglich bestehen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Weiterhin nicht betroffen vom Abkochgebot sind die Gelnhäuser Ortsteile Hailer und Meerholz, sowie in Linsengericht Eidengesäß, Großenhausen, Lützelhausen, Geislitz und Waldrode.

Während die Ortschaften Hailer, Meerholz, Großenhausen, Lützelhausen, Geislitz und Waldrode über Trinkwassernetze verfügen, die nicht direkt mit den betroffenen Gebieten zusammenhängen, existiert eine Verbindungsleitung zwischen Altenhaßlau und Eidengesäß, die zur Versorgung von Eidengesäß genutzt wird, wenn beispielsweise die Eigengewinnung in Eidengesäß nicht ausreicht, um den Bedarf der Verbraucher zu decken. Da die Stadtwerke auch diese Verbindungsleitung nach Eidengesäß vorsorglich spülen und mit Chlor desinfizieren, kann in einzelnen Teilen von Eidengesäß eventuell ein leichter Chlorgeruch wahrgenommen werden. Die eventuell vorkommenden Chlor-Konzentrationen in Eidengesäß sind jedoch minimal, weit unter den zulässigen Grenzwerten der Trinkwasserverordnung und somit unbedenklich. Die Nutzung des Wassers für Aquarien sollte jedoch vorsorglich nicht erfolgen.


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