„50 Jahre MKK“ und von Anfang an dabei

Landrat Thorsten Stolz dankte Edeltraud Bott, Maria Klimmer und Ottmar Ullrich für deren 50-jähriges Engagement für den Main-Kinzig-Kreis im Rahmen eines kleinen Empfangs (von rechts).

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Für Edeltraud Bott, Maria Klimmer und Ottmar Ullrich bedeutet das anstehende Festwochenende „50 Jahre MKK“ am Wochenende etwas ganz Besonderes:



Gefeiert wird der Landkreis, der seit seiner Gründung und tatsächlich noch bis in diesem Sommer ihr Arbeitgeber war beziehungsweise ist. „Das ist ein Ausdruck von Treue und auch eine Bündelung von Wissen und Fachwissen, wie man das heute kaum noch kennt“, sagte Landrat Thorsten Stolz (SPD), der einige Tage vor der großen Feier in und um das Main-Kinzig-Forum zu einem kleinen Empfang für die drei Beschäftigten eingeladen hatte. 

Beim 40-jährigen Kreisgeburtstag vor zehn Jahren habe es noch eine ganze Reihe von Kolleginnen und Kollegen im Haus gegeben, die die Anfänge des Main-Kinzig-Kreises als Angestellte miterlebt oder sogar noch in den Altkreisverwaltungen gearbeitet hätten, so Landrat Stolz. In den vergangenen Jahren gingen nach und nach die meisten von ihnen in den Ruhestand. „Ich vermute mal, dass 50 Jahre MKK das letzte runde Jubiläum ist, das Beschäftigte der ersten Stunde innerhalb ihres Berufslebens feiern. Umso mehr freue ich mich über diesen Anlass und feiere gerne mit Ihnen schon mal ein wenig vor“, sagte der Landrat.

Edeltraud Bott aus Erlensee und Maria Klimmer aus Langenselbold haben 1974 ihre Ausbildung beim Main-Kinzig-Kreis begonnen. Sie sind seither ohne Unterbrechung in der Landkreis-Verwaltung tätig gewesen, Edeltraud Bott zuletzt im Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung und Zentrale Dienste, Maria Klimmer im Amt für soziale Förderung und Teilhabe. Der Schlüchterner Ottmar Ullrich begann seine Tätigkeit für den Main-Kinzig-Kreis ebenfalls 1974, vor seiner Versetzung in den Ruhestand 2020 arbeitete er im Amt für soziale Förderung und Teilhabe. Im Jahr 2022 folgte er einem Aufruf des Kreises, bei der Bewältigung der Kreis-Aufgaben nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine zu unterstützen. Bis vor wenigen Tagen half er im Amt für soziale Förderung und Teilhabe mit, zuletzt im Bereich Hilfe zur Pflege in Einrichtungen. „Alle drei Beschäftigten waren durchweg für einen Arbeitgeber da und haben sich einem guten Zweck verschrieben, nämlich dem Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern im Main-Kinzig-Kreis“, lobte Thorsten Stolz.

Im Gespräch mit dem Landrat ließen sie die fünf Jahrzehnte in Diensten des Landkreises mit vielen Anekdoten Revue passieren. Technisch, persönlich, räumlich, politisch: Fortschritt und Entwicklung veränderten auch stets die Arbeit in der Kreisverwaltung. Langweilig sei es also zu keiner Zeit gewesen, zudem hätten sie den Zusammenhalt in der Kollegenschaft stets geschätzt. Freundschaften seien entstanden, und die hielten auch über die Dienstzeit hinaus. Und am kommenden Wochenende? Da haben Edeltraud Bott, Maria Klimmer und Ottmar Ullrich einen doppelten Grund, „50 Jahre MKK“ zu feiern.

Großes Festprogramm am Wochenende

Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres des Landkreises ist das unterhaltsame und informative Bürger- und Familienfest am Wochenende vom 5. bis 7. Juli in Gelnhausen rund um das Main-Kinzig-Forum sowie im Innenbereich. Mit einem vielfältigen Programm unter dem Motto „Ein Grund zum Feiern“ sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen für das Festwochenende, das zum großen Teil von den Beschäftigten der Kreisverwaltung selbst organisiert wird. Gefeiert wird am Samstag von 12.30 bis 22 Uhr und am Sonntag von 10 bis 19 Uhr.

Mehr als 20 Ämter, Referate und Fachbereiche sowie die Eigenbetriebe und Gesellschaften werden ihre tägliche Arbeit für die Menschen kreativ abbilden sowie interaktive Mitmachangebote präsentieren. Es wird Gewinnspiele, Experimente, Vorträge, Aufführungen und andere Darbietungen geben. Darüber hinaus sind kulturelle und unterhaltsame Elemente etwa aus dem Bereich der Kleinkunst und des Vereinslebens vorgesehen. Hinter dem Landratsamt an der Kinzig wird das „kunterbunte Kinderzelt“ mit Hüpfburg und vielen attraktiven Spielmöglichkeiten aufgebaut. Ebenfalls an Kinder richten sich am Sonntag die zwei Aufführungen des „Theatriums Steinau“ im Barbarossasaal. Auch dieses Angebot ist für alle Gäste kostenfrei.

Die Bandbreite der Themen und Aktionen reicht von der virtuellen Arbeitswelt über Gesundheitsschutz und Gefahrenabwehr, Umweltschutz und Gewässerkunde, Schulbau, Jugendhilfe bis hin zu Tiergesundheit, Digitalisierung sowie zum Leben im Alter. Es geht außerdem um Landwirtschaft, Brandschutz, Archäologie, Migration, soziale Teilhabe, blühende Vielfalt, Klimawandel, Dorfentwicklung, Sport und Freizeit und Tourismus.

An beiden Tagen wird zudem für große musikalische Abwechslung gesorgt. Auf der Bühne auf dem Gelände der Kreiswerke Main-Kinzig treten Chöre und Musikgruppen auf sowie am Samstagabend, 19 Uhr, als temperamentvoller Abschluss des Tages die heimische Formation „Love Ashbury“.

Den Auftakt des Wochenendes gestalten die Bildungspartner Main-Kinzig bereits am Freitag, 5. Juli, mit der „langen Nacht der Volkshochschule“. Das Fest wird dann am Samstag ab 12.30 Uhr in und um das Main-Kinzig-Forum fortgesetzt. Die offizielle Eröffnung durch Landrat Thorsten Stolz wird um 13 Uhr stattfinden. Im Barbarossasaal ist am Vormittag zudem ein offizieller Festkommers mit geladenen Gästen geplant. Ein interessanter Programmpunkt ist anschließend ab 14 Uhr die öffentliche Gesprächsrunde mit politischen Zeitzeugen.

Für den Weg zum Veranstaltungsgelände am Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen (Barbarossastraße 18-24) empfehlen die Organisatoren öffentliche Verkehrsmittel sowie das Fahrrad. Vom Bahnhof Gelnhausen wird eine zusätzliche Buslinie an beiden Tagen halbstündlich direkt das Landratsamt ansteuern. Der Fahrplan orientiert sich an den Zugverbindungen und am Festprogramm und wird bis zum späten Abend angeboten.

Die detaillierten Informationen zum Programm sind unter anderem auf der Homepage des Kreises veröffentlicht, www.mkk.de.

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Landrat Thorsten Stolz dankte Edeltraud Bott, Maria Klimmer und Ottmar Ullrich für deren 50-jähriges Engagement für den Main-Kinzig-Kreis im Rahmen eines kleinen Empfangs (von rechts).


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