75. Geburtstag: Journalist Hans-Jörg Vogler blickt auf interessante Berufskarriere zurück

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Seine journalistische Laufbahn startete Hans-Jörg Vogler im Jahre 1970 als ehrenamtlicher Vereinsberichterstatter. Nach Volontariat und Stationen als Redaktionsleiter, Publizist mehrsprachiger internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von mehreren Büchern ist der gelernte Industriekaufmann und Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" aktiv. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Heute erscheint seine Kolumne „Auch das noch“ im Vorsprung, in der er Themen angeht, die die Menschen vor Ort – aber auch darüber hinaus – bewegen. Am 25. August 2025 feiert er seinen 75. Geburtstag.

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Seine ersten Sporen im Journalismus verdiente sich Vogler als Berichterstatter des damaligen "Dörnigheimer Echos". Diese Zeitung in der einst selbstständigen Stadt Dörnigheim gibt es schon lange nicht mehr. Aber dieses Arbeitsfeld brachte ihn in Kontakt mit dem Hanauer Anzeiger und damit die Chance, bei einer renommierten Zeitung - damals mit Vollredaktion - zunächst ein Volontariat zu absolvieren, und anschließend als Lokalredakteur mehrere Jahre wichtige journalistische Berufserfahrungen zu sammeln.

Als Chronist begleitete er die Gründung des Main-Kinzig-Kreises und die ersten Jahre des neuen, damals ungeliebten Main-Kinzig-Kreises, ehe er als Redaktionsleiter zum Deutschen Fachverlag nach Frankfurt wechselte. "Der Journalismus im Lokalen ist eine ausgezeichnete Grundlage für alle anderen Bereiche des Berichterstattung. Nur hier kann man Kenntnisse und Erfahrung sammeln, die einem ein ganzes Berufsleben lang zu Gute kommen", so Vogler wörtlich.

Diese Einblicke kamen ihm anschließend als Redaktionsleiter beim Deutschen Fachverlag zu Gute, ehe er dann ein Jahrzehnt lang für ein amerikanisches Chemieunternehmen europaweit an Kundenmagazinen mitarbeitete. Hier bildete sich dann auch sein journalistischer Schwerpunkt heraus: Anspruchsvolle technische Vorgänge so zu schildern, so dass auch interessierte Laien diese Prozesse verstehen. Seine Fachbeiträge über die Herstellung von Briefmarken, Miniaturisierungen in der Elektronik fanden Verbreitung in mehreren Sprachen. Ein Essay über Farbprüftechniken bei der Reproduktion von historischen Büchern aus der Vatikanbibliothek wurde überdies auch in den USA publiziert.

Seit nunmehr rund 30 Jahren gilt Vogler als ein fachkundiger Autor, wenn es um Fragen des technischen Brandschutzes geht. Neben zahlreichen Veröffentlichungen, u.a. beim Bertelsmann-Fachzeitschriftenverlag (heute Bauverlag BV in Gütersloh) hat er zu diesem Thema auch ein Fachbuch verfasst, dass eine ideale Einführung in die Thematik bietet, weil hier komplizierte Technik verständlich erklärt wird. Seine weiteren drei Bücher beschreiben lukullisches aus deutschen und österreichischen Landen. "Diese drei Kulinarik-Bücher haben mir viel Freude beim Schreiben bereitet. Leider steht der Zeitaufwand bei solchen Projekten nicht in einem angemessenen Verhältnis zum wirtschaftlichem Ertrag", so der Autor.

Seit mehr als 30 Jahren lebt Vogler im Biebergemünder Ortsteil Roßbach. Nach seiner Einschätzung ein nahezu idealer Ort um zum Recherchieren und Schreiben. Ziele in ganz Deutschland sind vor hier aus sehr gut zu erreichen, und der Spessart ist gleichzeitig ein perfektes Refugium das gesammelte Material zu sammeln, zu sichten und schließlich zu Papier – und seit einiger Zeit meist auf Festplatte - zu bringen.

Von 1977 bis 2011 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig-Kreistag an. Der aktiven Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt, die CDU vor einigen Jahren verlassen. "Die Union ist heute nicht mehr die wertkonservative Partei, für die ich mich damals gern engagiert habe", erläutert er seinen Schritt. Kontakte zu einstigen politischen Weggefährten bestehen aber nach wie vor - über Parteigrenzen hinweg.

An einen wirklichen "Ruhestand" denkt Vogler aber auch mit 75 und nach 55 Jahren aktiven Journalismus` noch nicht. Schreiben bereitet ihm immer noch viel Freude. Und wenn dann noch Zeit bleibt, sind Modellbau und Restaurierung historischer Röhrenradios willkommene Freizeitaktivitäten, so der Vater von drei Söhnen und Diener eines Katers.

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